Krise in Venezuela: Airlines verhandeln nicht über Schulden der Regierung

Datum: 18. März 2014
Uhrzeit: 14:49 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Wirtschaft des erdölreichsten Landes der Welt befindet sich am Abgrund und wird nur durch ständig neue Kredite aus Russland und China noch am Laufen gehalten. Der gescheiterte “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” hat dazu geführt, dass das Land Schulden im zweistelligen Milliardenbereich angehäuft hat. Die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) hat am Mittwoch (12.) vor einer Aussetzung der Flüge nach Venezuela gewarnt. Laut Generaldirketor Tony Tyler warten die verschiedenen Fluggesellschaften seit Monaten darauf, dass das linksgerichtete Regime Schulden in Höhe von rund 3,7 Milliarden US-Dollar begleicht. Am Dienstag (18.) gab Tyler in Genf bekannt, dass die Airlines nicht mit dem Regime über die ihnen zustehenden Gelder verhandeln werden.

„Präsident Maduro wurde mehrfach gewarnt und es gibt keine Entschuldigungen. Werden die Schulden nicht beglichen, werden Flüge ausgesetzt. Die venezolanische Regierung hat in der Vergangenheit immer ihre Verpflichtungen gegenüber den Fluggesellschaften erfüllt und wir gehen davon aus, dass dies auch jetzt geschehen wird“, so Tyler.

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  1. 1
    suizo

    Wie sollen den die Schulden beglichen werden, wenn sie jetzt viel Geld für die Bekämpfung der Proteste aufwenden müssen und es an allen Ecken und Enden an Geld fehlt! Schulden hier, Schulden da, Kredite die im voraus schon im Nichts versanden usw. usw. Für mich ist es eigentlich normal ohne Bezahlung keine Gegenleistung!!! Diese Traumtänzer im Miraflores sollte man alle an eine W… stellen und er…

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