Unruhen in Venezuela: Angebliche Waffen und Schlagstöcke aus Deutschland – Update

Datum: 20. März 2014
Uhrzeit: 10:27 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 19 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach der Festnahme von zwei Bürgermeistern der Opposition arten die Proteste im südamerikanischen Land Venezuela aus. Am Donnerstagmorgen (20.) Ortszeit wurde ein Supermarkt in San Diego in Brand gesetzt, die Lage gerät außer Kontrolle. Mindestens 34 Menschen wurden bei den Unruhen bisher getötet, Hunderte festgenommen und verschleppt.

Wegen der Festnahme der beiden Stadtoberhäupter wurden für Donnerstag (20.) landesweite Protestmärsche angekündigt, die Wut der Bevölkerung wird immer grösser. Inzwischen hat der kolumbianische Sender “NTN24″ eine Nachricht und ein Video verbreitet, nach der am Freitag 80 Tonnen Waffen (Tränengas, Gummigeschosse, Schlagstöcke) aus Deutschland nach Caracas geliefert werden sollen.

Update:

Laut der Webseite des Flughafens von München wurde der Flug annulliert.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    der Sachse

    Welches Demokratieverstaendnis haben die Bayern, die Deutschen? Diese 80 Tonnen sollen schon am Freitag (21.03.2014) hier einfliegen. Kann denn Niemand diesen Flieger in Deutschland stoppen?

    • 1.1
      fideldödeldumm

      Putin könnte das, der will aber nicht.

    • 1.2
      VE-GE

      Das habe ich mich auch schon gefragt….Diese Lieferung muss gestoppt werden !

    • 1.3
      Martin Bauer

      Das kann nur auf politischem Weg erfolgen. Und dafür bleibt wenig Zeit. – Für Demonstrationen ist es zu spät. Und, wenn ich mal spinnen darf, Blockademassnahmen auf dem Flughafen könnten ernsthafte strafrechtliche Konsequenzen haben, falls die Sicherheit des Flugverkehrs damit beeinträchtig würde.
      Das Problem ist, die Lieferung enthält keine Kriegswaffen, hilft dem Mörderregime Maduros aber mehr, als ein Wasserkanister einem Verdurstenden.

  2. 2
    der Sachse

    Ja, es hilft diesem Moerderregime mehr, das ist es ja. Vielleicht gelingt es doch diese Firma in Bayern anzuprangern. Wie Jack Nicholson im „Einer flog uebers Kuckucksnest: Ich habe es wenigstens versucht.“

  3. 3
    lord

    DEUTSCHLAND,,,,,,,,,,,,ES GEHT DEN MENSCHEN AM A……..VORBEI WAS IN VENEZUELA PASSIERT

  4. 4
    Barbara

    Es wird zwar nichts nützen, habe aber trotzdem das auswärtige Amt und die Botschaft mit dieser Tatsache konfrontiert…….würde mich nur interessieren, wer das genehmigt hat.

    • 4.1
      Martin Bauer

      BAFA = Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

  5. 5
    ciclisma

    Ich schäme mich in den Boden, ausgerechnet Deutschland schickt das widerliche, verletzende und mörderische Zeug, Wenn man bedenkt , dass Chavez Europa immer abgelehnt hat, da gehts doch nur ums Geld , dass sie nie sehn werden. Wie kann man sowas nur genehmigen. Hoffe das Zeug kommt nie an.

  6. 6
    Barbara

    Immerhin mein Mail an die Bundeskanzlerin wurde eben veröffentlicht.

    • 6.1
      der Sachse

      Hallo Barbara,
      kann ich die auch bitte lesen, wo wurde die mail veroeffentlicht. Saludos und danke!

  7. 7
    Barbara

    Hier der Link, einfach registrieren: http://direktzu.de/kanzlerin/messages/venezuela-waffenlieferung-am-21314-52872

    • 7.1
      Martin Bauer

      „30 Tage zur Abstimmung“ – Leider nicht zu ändern. Aber bis dahin sind die 80 Tonnen Mordmaterial zu Lasten der venezolanischen Bevölkerung verbraucht, und sie werden neues kaufen wollen…

  8. 8
    Mannfred Knobloch

    Leute, ihr solltet vor allem an die Journalistenverbände in Deutschland schreiben. Linke Gazette, einige unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes, verbereiten Lügen über die aktuelle Situation in Venezuela. Denen muss das Handwerk gelegt werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • 8.1
      Martin Bauer

      Viel Erfolg dabei! Bisher kehrten die alles unter den Tisch, was gegen „die Erben von Chávez“ zielte. Gerechtigkeit und Menschlichkeit hört bei denen auf, wenn jemand nicht links steht.

  9. 9
    Matthias

    Der Flug KYE503 ist heute, 21.03 in CCS angekommen, Reg N902AR, B747-400F.
    Da war in D nix zu machen, es gibt kein Embargo dafür

    • 9.1
      Martin Bauer

      Gut, aber die Frage ist, was war an Bord? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Auskunft der deutschen Botschaft falsch ist.

  10. 10
    El Reto

    RCR Caracas meldet, dass Spanien und Brasilien ebenfalls Mordmaterial liefert.

  11. 11
    Barbara

    Aber vielleicht bekommen die Lieferanten doch langsam kalte Füsse, denn es ist fraglich ob die Lieferungen auch bezahlt werden und gerade in Spanien sind sie auf jeden Euro angewiesen.

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