Venezuela: Proteste gegen die Regierung hinterlassen Schäden von 10 Milliarden US-Dollar

Datum: 22. März 2014
Uhrzeit: 07:26 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Freitag (21.) die bei den Protesten gegen seine Regierung bisher entstandenen Materialschäden auf rund 10 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Demonstrationen begann vor etwa sechs Wochen, forderten über 30 Todesopfer und mehr als 300 Verletzte. Rund 1.500 Personen wurden festgenommen, mehr als 100 von ihnen sind noch in den Händen der Polizei.

„Sie zerstören Universitäten und öffentliche Einrichtungen. Das sind keine Proteste, das ist Vandalismus und Terrorismus“, so Maduro während einer Rede an einer Universität. Maduro gab nicht bekannt, wie die „Materialschäden“ berechnet wurden.

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  1. 1
    Mannfred Knobloch

    Schön, dass Dummerle dies bekannt gibt. Dann wissen die Leute ja wie lange es noch dauert, bis die Diktatur zusammenbrechen wird. Räuchert sie einfach aus.

  2. 2
    Lobito gris

    90% der Schaeden sind wahrscheinlich die Kosten fuer verballerte Munition.

  3. 3
    Oskar

    Die Dummheit der Anhänger von Chavez ,Maduro und wie Sie alle heissen hatt die letzten 14 Jahre über 100000 Menschenleben gekostet.Das Geld das vernichtet und geklaut worden ist dürfte auch irgendwo weit über 100 Milliarden liegen.Da scheint mir der Preis für die Freiheit Venezuelas mit 10 Milliarden noch recht akzeptabel.

    • 3.1
      Martin Bauer

      „Das Geld das vernichtet und geklaut worden ist dürfte auch irgendwo weit über 100 Milliarden liegen.“
      Es dürfte längst die 1000 Milliarden überschritten haben, vor allem in Form von Petrodollars, die nie in Venezuela angekommen sind oder sofort von der Nationalbank in Form von Boni an „Freunde der Revolution“ ausbezahlt wurden. Man darf auch davon ausgehen, dass von den 40 Milliarden Kredit aus China und andere Milliarden Krediten kaum etwas ins Land gekommen ist.

  4. 4
    Bono

    Milliarden, Billiarden oder Trilliarden. Unglaublich, was so ein dummer Haufen alles kaputt kriegt. Schlussendlich ist es aber nur bunt bedrucktes Papier.
    Die Not, das Leid und der Schmerz der Menschen sollte im Focus bleiben!

    • 4.1
      Alba

      Bono, du hast Recht, aber ärgern tut es einem doch, was hätte man damit alles Gutes tun können? Ich meine so richtig soziales, wovon die Menschen wirklich mal was gehabt hätten. Das alles hat der Kerl verdummbeutelt, wegen seiner selbstgefälligen Art, genauso wie sein großes nie erreichtes Vorbild der Chavez, der war nicht besser, der hatte nur Glück, dass er vorher einen Abgang machen durfte, der hätte den Karren auch nicht aus dem finanziellen Untergang fahren können, der hätte wahrscheinlich noch schneller die Finger zum Offenbarungseid erheben müssen, der war noch eingebildeter als der Maduro.

      • 4.1.1
        Bono

        Das stimmt natürlich. Aber warum konnte es so weit kommen? Chavez hat seinerzeit in eine Wunde gepackt und wurde doch nur populär, da bestimmte Bevölkerungsschichten jahrelang sträflich vernachlässigt wurden.
        Durch seine Rhetorik aber hat er m.E. das Land entzweit und mit der Bewaffnung der Colectivos den Grundstein für das jetzige Chaos gelegt.
        Maduro wäre besser beraten gewesen mit der Opposition direkt in einen wirklichen Dialog zu treten und gemeinsam nach Lösungen für das Land zu suchen und dabei alle Schichten der Bevölkerung zu berücksichtigen, aber dafür ist es jetzt wohl zu spät.
        Er bläst in das gleiche Horn wie Chavez, was wohl leider in einem blutigen Bürgerkrieg enden wird. :-(((

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