Krise in Venezuela: Generalstaatsanwaltschaft „ermittelt“ wegen exzessiver Polizeigewalt

Datum: 23. März 2014
Uhrzeit: 16:59 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Wochenlang geleugnet und nun doch zugegeben: Venezuelas Generalstaatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Polizei eingeleitet. Laut Generalstaatsanwältin Luisa Ortega werden derzeit rund 60 Anzeigen wegen übermäßiger Gewalt und Mord analysiert. Die durch und durch korrupte Justiz im erdölreichsten Land der Welt befindet sich allerdings in der Hand der Chavistas, Ermittlungen gegen Mitglieder der Regierung wurden in der Vergangenheit stets „hingebogen“.

Unzählige Nutzer sozialer Netzwerke und internationale Journalisten hatten in den letzten Wochen Fotos und Videos veröffentlicht, die das brutale Vorgehen der venezolanischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten und die Bevölkerung dokumentierten. Die linksgerichtete Regierung hatte im Stile bekannter Regime wie auf Kuba und Nordkorea Tatsachen geleugnet und mit Propagandaphrasen um sich geschmissen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Skeptiker

    the show must go on
    nada mas

  2. 2
    VE-GE

    …..und was soll das nun bringen ? NIX wie immer…..es wird im sande verlaufen so wie vieles. Nach aussen jetzt ein grosses Maul aber nix wird passieren.

  3. 3
    Jason

    Aber zumindest mussten die „Freunde“ offiziell zugeben, dass diese Art von Gewalt existiert.

  4. 4
    Alba

    viel Lärm um nichts. Kennen wir doch aus der Hitler Zeit, Generalstaatsanwälte wenn parteiisch, dann sind sie eine Landplage, yes, the show must go on.
    Und zugegeben haben sie nichts, denn man wird von den 60 Anzeigen 58 wegen Mangels an Beweisen zurückweisen 2 verhandeln 1 unschuldig und 1 wegen minderen Vergehens zu 1 Monat Haft verurteilen. Man der Gerechtigkeit vor dem Ausland Genüge getan und ist ein demokratisches Land und alle klatschen Beifall.

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