Krise in Venezuela: Fraktion „DIE LINKE“ bekundet Solidarität

wagen-dumm

Sahra Wagenknecht, 1. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende ()Foto: Archiv)
Datum: 25. März 2014
Uhrzeit: 09:38 Uhr
Leserecho: 33 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Proteste gegen das venezolanische Regime haben in den letzten sieben Wochen mindestens 34 Menschen das Leben gekostet. Die Proteste von Studierenden, Bevölkerung und der Opposition richten sich gegen die horrende Kriminalität, die ausufernde Korruption und die allgemeine Wirtschaftsmisere im erdölreichsten Land der Welt. Angesicht der unübersichtlichen Situation haben Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion „Die Linke“, Sahra Wagenknecht, erste Fraktionsvorsitzende und Wolfgang Gehrcke, Leiter des Arbeitskreises Außenpolitik und Internationale Politik der Fraktion, eine Solidaritätserklärung mit Venezuela veröffentlicht.

„Wir beobachten mit zunehmender Sorge die gewalttätigen Proteste gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro in Venezuela und verurteilen diesen gezielten Versuch der Destabilisierung des Landes. Wir begrüßen vor diesem Hintergrund die Unterstützung der demokratisch gewählten Regierung von Venezuela durch die Regionalverbände ALBA und Unasur.

Gewalttätige Ausschreitungen von Provokateuren haben die friedlichen Demonstrationen oppositioneller Parteien und anderer Organisationen überschattet. Dabei belegen gerade diese friedlichen Demonstrationen, dass die Meinungs- und Versammlungsfreiheit trotz der tödlichen Gewalt und der von radikalen Teilen der Opposition offenbar vorsätzlich provozierten Ausschreitungen weiterhin gewährleistet ist. Dies begrüßen wir ebenso wie das unabhängige staatsanwaltschaftliche Vorgehen im Falle polizeilicher Übergriffe auf Demonstranten.

Die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE befürworten ausdrücklich das von Präsident Nicolás Maduro mehrfach unterbreitete Gesprächsangebot an die friedlichen Akteure der Opposition. Der Ende Februar begonnene ,,Friedensdialog“ ist der einzige mögliche Weg, die innenpolitische Krise in Venezuela auf friedliche und rechtsstaatliche Weise zu lösen. Die Opposition muss sich an ihrer Haltung zu diesem Gesprächsangebot der demokratisch gewählten Regierung von Präsident Nicolás Maduro messen lassen.

Venezuela steht vor großen Herausforderungen. Die nach wie vor bestehende starke Abhängigkeit von Erdölexporten und die damit einhergehende Schwäche der produzierenden Industrie und Landwirtschaft gehören ebenso dazu, wie das hohe Kriminalitätsniveau. Den Menschen in Venezuela helfen in der derzeitigen schwierigen Situation keine einseitigen und politisch motivierten Schuldzuweisungen, sondern wirtschaftliche und gesellschaftliche Kooperationsangebote. Dafür wird DIE LINKE innerhalb und außerhalb des Parlaments werben“.

Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin
Sahra Wagenknecht, 1. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Wolfgang Gehrcke, Leiter des Arbeitskreises Internationale Politik

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Alba

    War ja klar was die von sich geben werden. Sind ja noch moderat in ihren Meinungen, haben wohl zu sehr schiss, dass heraus kommt was man mit den Inhaftierten so alles anstellt, dann will man seine Hände in Unschuld waschen. Null Ahnung von nichts aber la paloma pfeiffen, typisch die Linke.
    Leider, und dies muss ich ihnen zugestehen, sind sie die Ersten die überhaupt mal öffentliches Interesse an Vzla. bekunden.
    Wird Zeit, dass CDU / CSU + SPD und wie sie alle heißen zumindest mal Stellung beziehen, einen Kommentar abgeben, sich auch mal zu der kriminellen Lage in diesem Land äußern. Der dtsch. Botschafter wird auch alleine gelassen mit dem Problem in Vzla. Es reicht mir auch langsam, dass die dtsch. Fernsehanstalten es nicht für nötig befinden in einer Sondersendung mal einen Bericht und bitte nicht schon wieder links angehaucht, zu der Lage in Vzla. um 20:15 Uhr zu senden. Nein, jeden Tag nur Fußball für Verblödete, oder tralala Sendungen für Minderbemittelte, die werden immer Einseitiger und stupider.

    • 1.1
      Bono

      Die Berichterstattung über Venezuela hier in D. ist wirklich sehr rarr und die privaten TV Sender wie Sat1, RTL und Co. kann man komplett in die Tonne hauen.
      Aber zum Glück gibt es hier genügend quallitativ gute Alternativen wie die regionalen Dritten, Phoenix, Arte und 3Sat.
      Ähnlich sieht es in der online Berichterstattung aus.
      Z.B. n-tv bringt zwei Meldungen zu aktuellen Geschenissen in der Welt und die dritte Meldung ist dann, was Justin Biber oder Mylie Cyrus wieder für einen Blödsinn gemacht haben.
      Da merkt man, dass hier langsam die Gesellschaft verblödet.

    • 1.2
      Alexander

      Und was sollen die Sendeanstalten senden? Es gibt Proteste in Venezuela, Gewalt sowohl auf Seiten der Demonstranten als auch auf Seiten der Regierung. Venezuela ist zwar ein Flächenmäßig großes Land aber für Europa relativ unbedeutend, der spanischsprachige Raum hat zwar Verbindungen, aber das war es dann auch, wird in Venezuela über jede Demonstration in Timbuktu berichtet? Wohl kaum. Es gibt weltpolitisch wichtigere Dinge als Venezuela, ist aus Ihrer Sicht zwar anders, aber Sie und Venezuela sind nicht der Nabel der Welt.
      Außerdem werden in verschiedenen Zeitungen über Venezuela berichtet, nur liegt das aktuelle Krisengebiet Ukraine etwas näher und ist für Deutschland auch bedeutender.

      • 1.2.1
        Bono

        Das ich nicht der Nabel der Welt bin, damit haben Sie völlig Recht. Wenn Ihnen aber Venezuela völlig am Arsch vorbei geht, warum schreiben Sie dann hier in diesem Forum?

      • 1.2.2
        Alexander

        Weil mich persönlich Venezuela, Kapitalismus, Sozialismus und Wirtschaften in beiden Systemen interessiert. Auch sind hier viele stark rechts außen Kommentatoren immer wieder belustigend und man wird daran erinnert, was Antidemokraten und Intolleranz ausmachen.

      • 1.2.3
        Bono

        Stark rechts Außen? Das hieße ja wohl NPD Beführworter oder was meinen Sie? Sie sehen nur, was Sie sehen wollen.
        Den Foruisten hier ist es glaube ich ziehmlich egal ob in Zukunft eine Mitte links oder eine Mitte rechts Regierung in VE das sagen hat. Hauptsache, sie machen ihre Arbeit zum wohle des Volkes und wirtschaftlich gut und sind eben nicht EXTREM rechts oder links!!!

      • 1.2.4
        Alexander

        Hier sind einige Foristen, die mit aller Macht und Gewalt (mit Mordaufrufen) einen Umsturz wollen, die rechte Hardliner bewundern und den Umsturz in der Ukraine (Mithilfe der Swoboda Partei) bejubeln. Viele sind hier so dermaßen ideologische verblendet, dass sie nur zwischen Links und ihrer Position unterscheiden können, anstatt Macht, Politikinteressen etc. als Ursache sehen. Wenn man sich Kolumbien, Chile und Nicaragua ansieht, weiß man, was passiert, wenn machthungrige Ideologen des konservativen nationalistischen Spektrums an die Macht kommen.

        Mit solchen Leuten ist keine Demokratie zu machen, da sie ihren politischen Gegnern nicht die gleichen Rechte einräumen, sie am liebste umbringen würden.

      • 1.2.5
        Martin Bauer

        So langsam schreiben Sie wie amerika21.de. Wie kommt’s?

      • 1.2.6
        fideldödeldumm

        Es ist immer wieder lustig, wenn Sesselpupser von zu Hause aus, Leuten die Welt erklären wollen, die vor Ort sind oder waren und die Verhältnisse genau kennen. Selber sind sie noch sie in so eine lebensbedrohliche oder Existenzbedrohende Situation gekommen, aber sie wissen genau, wer an dem Desaster Schuld hat und warum, weswegen und überhaupt.

        Alexander, jetzt noch einmal für Sie zum Mitschreiben:
        Den Leuten in Venezuela, egal ob Einheimische oder Zugereiste, ist es eigentlich vollkommen Wurst, welche Regierungsform es in Venezuela gibt und welche Partei das Sagen hat. Es sollte nur friedlich zugehen, keine Willkür und ein halbwegs vernünftiges Warenangebot zu bezahlbaren Preisen. Den Rest zum Wohlsein steuert das schöne Wetter, das schöne Land und die beeindruckende Fauna und Flora bei. Aber ihre Genossen sind zu doof das hinzukriegen, wie überall in der Welt. Und deswegen will kein halbwegs bei klarem Verstand denkender Mensch im Sozialismus leben. Ist doch ganz einfach, oder?

      • 1.2.7
        Bono

        Setzen 6 !!!

      • 1.2.8
        Bono

        das war für @ Alexander

    • 1.3
      esperanza

      ich habe schon vor ein paar Wochen an „die tagesschau“ und an „heute“ geschrieben und gefragt, wieso sie kaum etwas über VZ senden, obwohl die Lage dort mindestens genauso schlimm ist, wie die in der Ukraine… man antwortete mir, dass täglich sooo viele Berichte aus der ganzen Welt dort eingehen, und man angesichts der sehr begrenzten Sendezeit sich für bestimmte Nachrichten entscheiden müsse und dann VZ eben leider nicht immer mehr in der beliebtesten Sendung um 20:15 Uhr Platz finde. Welche Ereignisse und Themen in den tagesaktuellen Sendungen des ZDF angesprochen werden und in welcher Form dies geschehen soll, darüber wierde in den Redaktionen immer wieder diskutiert und die Meinungen seien durchaus geteilt. Die Nachrichtenauswahl werde aber grundsätzlich von einer Perspektive bestimmt, die das besondere Interesse der deutschen Zuschauer voraussetze.
      Die Nachrichtenauswahl sei nicht frei von einer gewissen Vorauswahl, die durch Zeitnöte und vor allem die Zugänglichkeit von Informationen geprägt sei. Auch das Angebot der großen Nachrichtenagenturen wie dpa, ap und reuters haben erheblichen Einfluss auf die Nachrichtenauswahl…..
      Meine Stellungnahme werde als Zuschauerresonanz festgehalten und trage dazu bei die Programmarbeit weiter zu diskutieren…tja…meine Nachricht wird wohl nichts bewirken…

    • 1.4
      esperanza

      ich habe schon vor Wochen an die Redaktionen von „die tagesschau“ und „heute“ geschrieben und bemängelt, dass kaum etwas über VZ gesendet wird, obwohl die Situation mindestens genauso prekär wie in der Ukraine ist. Habe auch eine Anwort erhalten. Aber gebracht hat mein Nachricht dort vermutlich nichts, denn bis heute kommt auch nicht mehr über VZ…

  2. 2
    VE-GE

    Lieber Herr im Himmel verzeih ihnen den sie wissen nicht was sie sagen !

    • 2.1
      Martin Bauer

      Es gibt Dinge, die verzeiht wohl auch Gott nicht.

  3. 3
    joe

    DIE LINKE enttarnt sich mal wieder. Nicht ohne grund ist das wort linke doppeldeutig. Die luegen sich in die eigene Tasche wie die Herren hier in der Regierung eben auch. Gleichzeitig werden Gysi und die Wagenknecht ins mediale Rennen geschickt um mit einigen populären und auch durchaus richtigen Kritiken die Leute zu verwirren. Man fällt dann auch noch auf diese vermeintlich politisch korrekten Argumente rein und merkt gar nicht was da eigentlich dahinter steht. Würde Gysi und seine linken LINKEN das Land regieren hätten wir in kurzer Zeit auch den gleichen Salat wie hier in 15 Jahren , Lügen, Taschenfuellerei und die Antifaschisten würden auch die Faschisten sein.

  4. 4
    fideldödeldumm

    Ach du rote Neune, das interessiert ausser ein paar Altkommunisten und ein paar Versagern der Gesellschaft doch kein Schwein.

  5. 5
    der Reisende

    Dise linken Voll Trottel sollen mal ihre hirnlose linke Meinung in Deutschland lassen.
    Von diesem Muell haben wir genug hier wir koennen gerne mal unsere roten Idioten ins ach so schoene Deutschland schicken,das diese mal sehen wie so eine Linke Regierung funktioniert.

  6. 6
    Martin Bauer

    Der Rechtsstaat versagt, wenn er der Verbreitung solcher Ansichten in einer „demokratischen“ Partei freien Lauf lässt. Die müssen sich nicht wundern, wenn sie damit irgendwann die Geduld friedlicher Bürger überstrapazieren und auf Linksextreme wieder eingeprügelt wird. Das werden dann aber keine Nazis sein, sonder Menschen der politischen Mitte.

  7. 7
    Amiguita

    Ich habe Frau Wagenknecht und der Linken über Twitter das video von Maria Corina Machado geschickt. Es ist echt eine Schande dass ich solche Politiker mit meinen Steurgeldern auch noch bezahlen muss.

    • 7.1
      esperanza

      wollte gerade was beim Artikel von Frau Hänsel posten, aber auf deren Seite sind alle Kommentare deaktiviert, solche Feiglinge…sie wird wissen warum, ich vermute, sie hat nur Beschimpfungen einkassiert auf ihrer Seite…

    • 7.2
      esperanza

      ich habe über facebook gestern auch noch an Fr. Hänsel geschrieben und ihr wieder mal meine Meinung zu ihrem Artikel gesagt, es bringt zwar eh nichts, die werden es nie lernen, aber ich musste einfach meinen Ärger ablassen….
      Und an die Bundeskanzlerin hab ich auch noch geschrieben, bringt sicherlich auch nichts, aber ich musste es einfach tun, weil ich so enttäuscht bin, dass die Deutschen sich so gut wie gar nicht zu der Situation in VZ äußern….

  8. 8
    Barbara

    Frau Wagenknecht hat eben von mir auch Post erhalten und zwar per E-Mail mit Video, welches hier auch schon besprochen wurde. Irgendwie musste ich meinem Ärger Luft verschaffen.

    • 8.1
      Martin Bauer

      Na, was soll die jetzt machen? Zum Kapitalismus wird die jetzt nicht überlaufen. Sie ist ja schon Millionärin. Und in ein Kloster wird sie auch nicht gehen, dass kann sie dem alten La Fontaine nicht antun. Sie wird wohl tief gerührt ihre Tränen trocken, ob der schaurigen Bilder und Informationen aus Venezuela, und danach weiterhin treu am Wiederaufbau des Weltkommunismus arbeiten.

  9. 9
    Pit

    DieTypen müssen wieder vom Verfassungschutz überprüft und kontrolliert werden. Wie kann man so einen Kommentar abgeben und gleichzeitig von sich denek zivilisiert zu sein. Pfui…

    • 9.1
      Caramba

      Das werden Sie, keine Bange…..und noch einige mehr.

  10. 10
    hugo

    was soll man von einem solche pack erwarten.
    wagenknecht,hänsel und gerke sind in einem land aufgewachsen wo man eine prämie oder einen trappi und eine beförderung bekamm wen man auf die eigenen landsleute schoß die nur das land verlassen wollten.
    für mich sind das krimminele die sich in einer demokratie ausleben können.
    früher dachte ich immer sie währen nur dumm. sie sind eine schande für deuschland
    hier währen sie schon längst entsorgt wen sie so einen mist gegen maduro verbreiten würden.

  11. 11
    Marvin Scott

    Wer nimmt diese Göre schon ernst? „Was kümmert’s grosse Eichen, wenn kleine Hunde an sie seichen.“ Ist ja peinlich, welchen Stuss sie im Auftrag vom abgehalfterten Lafontaine äussert, dem es nur ums Zündeln geht. Sarrazin und Lafontaine = beides klägliche Selbstdarsteller.

  12. 12
    Mike

    Die Solidaritätserklärung der LINKE zu Venezuela und dem bestehenden System von Nicolas Maduro finde ich falsch und naiv. Ich verstehe diese Solidaritätserklärung als Sympathie von theoretischen Ideologien, ohne sich mit der Umsetzung und der Realität in Venezuela näher zu beschäftigen.

    Der von Chavez geprägte Sozialismus ist geprägt von Enteignungen, Unterdrückung der Pressefreiheit und Menschenrechte. Mit dem „Ley Habilitante“ hat sich Maduro, so wie Chavez zuvor, totalitäre Rechte angeeignet, die mit unserem Verständnis von Demokratie nur wenig zu tun haben.

    Ich bereise Venezuela nun regelmäßig seit über 2 Jahren, mit insgesamt über 14 Dienstreisen (unter anderen auch in Februar 2014) und in all dieser Zeit frage ich mich was das System in Venezuela mit links bzw. sozialistisch gemeinsam.

    Unternehmen werden verstaatlicht. Die neue Unternehmensführung hat oft weder Erfahrung noch Know-how, was oft in kürzester Zeit in einem Konkurs endet. Die Milliarden aus der Ölindustrie versickern im Sinne des „Allgemeinwohl“ in den Taschen der Führungselite. Die Führungselite bereichert sich unermesslich, der Nationalrats Präsident Diosdado Cabello wird als einer der reichsten Menschen Lateinamerikas gehandelt, als General zeit seines Lebens Angestellter des Staates.

    Viele der Mittelschicht sehen als einziger Ausweg die Auswanderung und die Armen an den Hängen um Caracas werden mit Sozialhilfe ruhig gestellt. Zuviel zum Sterben, aber zu Wenig zum Leben und Stunden in Warteschlangen um an Grundnahrungsmittel zu kommen. Politik wird mit der Angst der Massen gemacht, wenn der Chavismus geht kommen die Faschisten und das System kehrt zurück zu einem System wie unter Perez.
    Aber die Opposition ist vielschichtig, von links bis ganz rechts, was aber alle gemeinsam wollen ist eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage und Sicherheit. Beides geht in über 13 Jahren Chavismus kontinuierlich nach unten während im regionalem Vergleich die Nachbarländer ohne Rohöl sich sehr gut entwickeln.

    Der Aufbau von Milizen und die Ausgabe hunderttausender von Waffen, um angeblich die Bolivarische Revolution zu verteidigen hat Venezuela zu einem der gefährlichsten Länder der Welt gemacht in dem im Schnitt 1 von 500 Menschen pro Jahr durch ein Gewaltverbrechen ums Leben kommt.

    Aber das Wahre Gesicht hat das System erst nach Beginn der Proteste gezeigt, in dem es seine Milizen auf friedliche Demonstranten hetzt, mit dem Ziel diese Niederzuschlagen.

    Zu guter Letzt bitte ich die werten Damen und Herren der LINKE ihre Sympathie etwas näher zu erläutern, damit bestehend und mögliche zukünftige LINKE Wähler auch wissen auf was sie sich einlassen.
    Ein kleiner Tipp, ein bisschen Recherche würde dabei auch nicht schaden

    • 12.1
      Alba

      si, gut erklärt. Bin deiner Meinung.

  13. 13
    babunda

    liebe sarah, Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird? Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sand knapp.“

  14. 14
    Schneck

    Ein Trauerspiel,was hier die Linke, vertreten durch Wagenknecht,Hänsel und Gehrcke von sich geben. Meine Empfehlung: Geht doch nur für 4Wochen nach Venezuela als Touristen,seht Euch die Warteschlangen vor den leeren Supermärkten an und mischt Euch unter die Demostranten.
    Wenn Ihr (die Linke) dann immer noch zu Eurem hirnlosen Aufsatz steht,könnt Ihr Euch gleich in einer psychiatischen Anstalt zur Ruhe setzen.Fazit:Es lebe der bolivarische Sozialismus !

    • 14.1
      Martin Bauer

      Denen geht es doch gar nicht um die Wahrheit, sondern nur um ihr miserables Ego. Geltungssucht, Machtgier, Anerkennung unter Gleichgesinnten… das sind ihre Triebfedern. In meinem ganzen Leben habe ich noch keinen Linken gesehen, Teil des einfachen Volkes sein will, am Ende gar Arbeiter oder Bauer. Allesamt wollen sie kommandieren und absahnen, und dies autoritär, ohne Widerspruch.

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