Krise in Venezuela: Von 37 Todesfällen nur vier aufgeklärt

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Über 90 Prozent der Straftaten bleiben in Venezuela ungesühnt (Foto: Twitter)
Datum: 29. März 2014
Uhrzeit: 08:14 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Bei den Protesten gegen die Regierung in Venezuela sind nach der jüngsten offiziellen Bilanz der Behörden seit dem 12. Februar landesweit 37 Menschen ums Leben gekommen (29 Zivilisten, sieben Polizisten und ein Militär). Laut Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz von der regierenden Partei „Partido Socialista Unido de Venezuela, PSUV“ beträgt die Zahl der Verletzten 559, 2.183 Festnahmen wurden registriert. Von den 37 Morden wurden bisher vier aufgeklärt.

Am Freitag (29.) gab das linksgerichtete Regime bekannt, dass der seit rund sechs Wochen inhaftierte Oppositionsführers Leopoldo López weiterhin in Haft bleibt. Die von López‘ Anwälten vorgebrachte Beschwerde wurde als unbegründet zurückgewiesen. Landesweit kam es zu weiteren Protesten, bei denen mehr als 40 Fahrzeuge (Busse, Lastwagen) zerstört und öffentliche Gebäude verwüstet wurden.

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Der Vatikan ist prinzipiell zu Vermittlungen in Venezuela bereit. Der Heilige Stuhl und insbesondere Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der bis vor einem halben Jahr Botschafter in dem lateinamerikanischen Land war, seien „bereit und gewillt, alles nur Mögliche zum Wohl des Landes zu tun“, erklärte Vatikansprecher Federico Lombardi am Samstag.

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  1. 1
    Alba

    Diese Generalstaatsanwaltschaft hat doch überhaupt kein Interesse auch nur einen Mord an einem Studenten oder Demonstranten der Gegenseite aufzuklären, nein an so einem Bullen schon, da kann man der Opposition ans Bein pinkeln, dann sind die die Kriminellen. Das ist doch alles nur ein gekauftes, verhetztes, rotes, Mistpack. Da kann einem ja schon schlecht werden wenn man an später denkt, nach Ende der Herrschaft von diesen halb Kubanern, was wird sich dann wieder unter die neue politische Schicht mischen? Diese Nachlaufer finden doch immer einen Weg sich an den Futtertrog heran zu schleichen.

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