Krise in Venezuela: Begeisterter Empfang für Machado in Brasilien

machado

Die venezolanische Oppositionsabgeordnete Maria Corina Machado spricht vor dem Auswärtigen Ausschuss (Foto: agenciabrasil)
Datum: 03. April 2014
Uhrzeit: 08:29 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die venezolanische Oppositionsabgeordnete Maria Corina Machado ist am Mittwoch (2.) in das Nachbarland Brasilien gereist und hat vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats über die aktuelle Lage in ihrem Heimatland berichtet. Die 46-jährige Symbolfigur der Proteste gegen das linksgerichtete und immer mehr in die Diktatur abdriftende Regime ist von ihren brasilianischen Amtskollegen mit stehenden Ovationen empfangen worden.

Machado berichtete von dem brutalen Vorgehen der Sicherheitskräfte in ihrem Land. Präsident Maduro unterscheidet nach ihren Worten nicht zwischen friedlichen Demonstranten und gewaltbereitem linken und rechten Mob auf den Straßen. Der noch regierende Ex-Busfahrer ist mit der Lage in Venezuela hoffnungslos überfordert und lässt Unbeteiligte und ältere Menschen zusammenknüppeln. „Nicolás Maduro hat die rote Linie überschritten“, so Machado.

Corina verteidigt die Proteste in verschiedenen Regionen des Landes, die nach ihrer Meinung von der Wirtschaftskrise in Venezuela motiviert sind. „Der Mangel an Nahrung, Mangel an Arbeitsplätzen und die Einmischung Kubas in die inneren Angelegenheiten Venezuelas hat die Menschen veranlasst, auf die Straßen zu gehen“. Senatorin Ana Amélia (PP-RS) solidarisierte sich mit Machado und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass das Land seinen Weg ohne Interventionen finden werde. „Wir wollen, dass Venezuela seine eigene Lösung findet“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Auf jeden Fall, große Hochachtung vor dieser Frau, die zehn Mal mehr Intelligenz in ihrem Kopf hat als solch der Busfahrer als „Präsident Venezuelas“.

    • 1.1
      Oskar

      Bin einverstanden mit Hochachtung für Corinna aber bei der Intelligenz ,hatt ein Lurch schon 100 mal mehr als Maburro.

  2. 2
    Alba

    Ja, steter Tropfen höhlt den Stein, sie hat Recht indem sie von einem Land zum anderen reist und die Lage Venezuelas als selbst Betroffene schildert. Ihr nimmt man ab was sie sagt und man kann nur hoffen, dass dies auch einen Erfolg zeitigt. Sehr lange Zeit hat sie leider nicht mehr, denn die Lage wird immer unübersichtlicher, brutaler, gewaltbereiter und menschenunwürdiger was sich dort abspielt. Lässt man Maduro & Co. noch zu lange Zeit, wird es bald keinen freien Oppositionspolitiker mehr geben, deshalb sind die Sympathiebekundungen zwar gut und schön, nur ein eingreifen wird wohl nicht vermeidbar bleiben, wie sollen es ein paar Studenten und Oppositionelle schaffen diese Regierung aus dem Amt zu hebeln? Glaube kaum dass diese Regierung freiwillig das Feld räumt, geht Maduro, kommt Cabello usw., die haben Blut gerochen und werden nicht kampflos abgeben, noch lange nicht. Wie lange kann man dies als Volk aushalten?

  3. 3
    Der Bettler

    Wenn man Cubazuela mit Cuba vergleicht,dann noch seeeeeehr lange.Menschen können sehr viel aushalten und stumpfen mit der Zeit so ab,daß sie keinen eigenen Willen mehr haben.

  4. 4
    babunda

    armer fidel, wenn das so weiter geht und venezuelas zahlungen ausfallen, muß der arme noch mal arbeiten gehen, lol

    • 4.1
      Caramba

      Bevor das passiert lässt er lieber ein paar hundert Cubazuelaner erschiessen.

  5. 5
    Martin Bauer

    Mir ist zwar noch nicht ganz klar, wie das ablaufen wird. Aber die Tage des Kommunismus in Kuba sind gezählt. Wenn nicht schon vorher, dann wird sich spätestens damit das Problem auch in Venezuela, Bolivien etc. erledigt haben.

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