Kuba – Venezuela: „Besser nackt als keine Freiheit“ – Yoani Sánchez sendet Botschaft der Unterstützung

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Regierungsmob prügelt Studenten zusammen (Foto: Screenshot YouTube)
Datum: 07. April 2014
Uhrzeit: 10:54 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die kubanische Journalistin und Bloggerin Yoani Sánchez hat den venezolanischen Studenten am Montag (7.) eine Botschaft der Unterstützung übermittelt. Sánchez schloss sich der Kampagne #Mejordesnudoque an, mit der junge Menschen in sozialen Netzwerken ihre Solidarität mit einem vom Regierungsmob missbrauchten und zusammengeprügelten Studenten bekundeten.

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Ultralinke und bewaffneter Regierungsmob hatte am Donnerstag (4.) eine Gruppe von Studenten der Universität von Venezuela (UCV) angegriffen und brutal misshandelt. Die Studenten mussten sich nackt ausziehen, Polizei und Militär blieb außerhalb des Campus und duldete das Verhalten der regierungstreuen Gruppen. Sieben Studenten wurden verletzt (Frakturen), vier Fotojournalisten die Ausrüstung gestohlen.

Laut Margarita Rojas, Direktorin der Hochschule für Soziale Arbeit, drangen motorisierte Banden in die Lehrräume ein und verursachten schwere Schäden in den Klassenzimmern und Büros der Universität. Die Gruppierungen der sogenannten “Colectivos”, eine besondere Art von Bürgermiliz, wird von der Regierung gefördert, agiert mit einer gewissen Autonomie und ist der Kontrolle des unfähigen Regimes schon längst entglitten.

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  1. 1
    Inge Alba

    Nun, langsam fällt mir nichts mehr ein. Ist ja toll, dass man auch da noch Unterstützung erhält, nur ist das wirklich Sinn der Sache? Haben diese geschundenen Studenten etwas davon? Mir wäre Rache lieber, da bin ich Mensch. Ich würde gerne den Maduro mit seiner Horde nackt durch CCS. laufen sehen und dann schwimmend ab nach, ja wer will die noch haben? Mir fällt nichts mehr ein. Vielleicht sollte man ja die allwissende Brunhilde oder den oberschlauen Lothar befragen, haben die hierzu noch nichts Kluges geäussert?

  2. 2
    Martin Bauer

    Viele würden gerne Rache an ihren Peinigern nehmen. Aber ob ihnen das Genugtuung verschaffen würde, sei dahin gestellt. Mit Sicherheit macht es nicht ungeschehen und bringt keinen Toten zurück. Und ein neues, menschlicheres System kann man darauf schlecht begründen. Aber nachhaltig entfernen sollte man sie, ihre Kadaver verscharren, im Nirgendwo, wie den eines unsäglichen Ex-Diktators aus Libyen.

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