Peru: Marsch zur Unterstützung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften

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Marsch zur Unterstützung von Lebenspartnerschaften zwischen Homosexuellen (Foto: wuniTV)
Datum: 13. April 2014
Uhrzeit: 08:16 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Debatte um die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften in Peru spitzt sich zu. Die katholischen Bischöfe im südamerikanischen Land hatten sich vor wenigen Tagen erneut gegen einen entsprechenden Gesetzesentwurf ausgesprochen. Die Oberhirten riefen die Kongressabgeordneten auf, einem entsprechenden Gesetzesentwurf nicht zuzustimmen und die unveräußerlichen Werte der Familie zu verteidigen. Am Samstag (12.) marschierten Tausende Menschen durch die Straßen der Altstadt von Lima und unterstützten einen eingebrachten Gesetzesvorschlag des Kongressabgeordneten Carlos Bruce.

Der sogenannte „Marsch für Gleichheit“ war über die sozialen Netzwerken organisiert worden – politische Behörden, Künstler, Menschenrechtsaktivisten und Mitglieder von Homosexuellen-Gruppen folgten dem Aufruf. Die Bürgermeisterin von Lima, Susana Villarán, bat die Bürger um Unterstützung der Initiative. Diese soll in den kommenden Tagen vor dem Kongress diskutiert werden, nach Ostern wird eine Entscheidung erwartet.

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  1. 1
    Thomas43

    Das wäre sehr erfreulich, wenn auch in Peru zumindest ein Lebenspartnerschaftsinstitut für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt werden würde.

    Länder wie Brasilien, Argentinien und Uruguay haben sogar die Ehe geöffnet, und Länder wie Kolumbien und Ecuador haben ein Lebenspartnerschaftsinstitut bereits erlaubt. Ebenso plant übrigens aktuell Chile ein Lebenspartnerschaftsinstitut einzuführen.

    Die katholischen Bischöfe in Peru, die selbst Ihr Leben lang nur als Single rumlaufen, sollten sich beim Theme „partnerschaftliche Liebe“ besser nicht äußern, weil sie keine Ahnung von dem Thema haben.

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