Krise in Venezuela: Katholische Kirche glaubt nicht an Frieden

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Bischof Mariano Jose Parra Sandoval hält nichts von Phrasen des Regimes (Foto: TV-Screen)
Datum: 16. April 2014
Uhrzeit: 11:02 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die venezolanische Regierung und Vertreter der Opposition haben sich am Dienstag (15.) zu einer zweiten Vermittlungsrunde getroffen. Wie beim Auftakt der Verhandlungen am vergangenen Donnerstag waren die Außenminister von Brasilien, Ecuador und Kolumbien, sowie ein Vertreter des Vatikan als Vermittler bei der Gesprächsrunde eingebunden. Die katholische Kirche Venezuelas analysiert die Situation realistisch und glaubt nicht an Frieden im südamerikanischen Land.

„Ich kann mich nicht mit jemandem zum Dialog hinsetzen, der mich beleidigt“, zitiert „Radio Vatikan“ den Bischof von Ciudad Guayana, Mariano Jose Parra Sandoval. „Wenn ich sehe, wie die Opposition inhaftiert wird, aber gewalttätige Regierungsanhänger auf freiem Fuß bleiben, glaube ich nicht mehr an Frieden“, so der Bischof.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Jason

    Ein Mann mit Weitsicht!
    Es wird keinen Frieden geben – nicht mit dieser Regierung und die folgenden Regierungen, sollte es welche geben, werden sich verdammt hart tun wieder Ruhe und Ordnung einkehren zu lassen.

  2. 2
    Magadelena Huebner

    Hi Jason, sehe es genauso. Wie traurig

  3. 3
    Alba

    Wo er Recht hat, hat er Recht, der Bischof ist ein weiser Mann, auch wenn ich sonst kein Kirchenfreund bin. Und Jason hat auch Recht, denn es wird viele Regierungen benötigen um aus diesem Land wieder ein einigermaßen „normales“ Land werden zu lassen, zuviel Zeit hatte diese Regierung um Hass zu predigen, dies hat sich in vielen Köpfen festgesetzt.

  4. 4
    hombre

    wenn eine neue Regierung genau soviel Zeit bekommt die dieses Regime und das Volk dabei genauso genügsam ist wie jetzt, könnte das gut klappen…
    Brauchts nur noch einen externen Staat, der die Grundversorgung übernimmt, gegen Oel vielleicht…

    Das Modell könnte gut funktionieren…

    • 4.1
      Martin Bauer

      Alles, was es braucht, ist Freiheit. Freiheit beim Import und Export (abgesehen von den allgemein üblichen Beschränkungen für Waffen, etc.), anstelle der praktisch nur an Chavista vergebenen Lizenzen. Freiheit beim Wechsel von Währungen, nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage, anstelle der praktisch nur Chavista zu Vorzugspreisen zugänglichen Devisen. Freiheit beim Günden und Betreiben eines Gewerbes, anstelle der ständig drohenden und auch vollzogenen Enteignungen, wenn der Unternehmer kein Chavista-Schwein ist.

      Das allein würde einen lawinenartigen Aufschwung von Wirtschaft und Versorgungslage bringen, denn Investoren aus dem In- und Ausland stünden sofort Gewehr-bei-Fuss, wenn Venezuela wieder ein freies Land würde. An Ressourcen fehlt es nicht, am Absatzmarkt auch nicht. Das nötige Kapital käme von Firmen und Banken. Almosen braucht Venezuela keine, nur Freiheit, einschliesslich dem Ende des durch die Diktatoren in Miraflores und Havanna aufgezwungenen nationalen und ausländischen Schmarotzertums.

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