Proteste in Venezuela: Heftige Zusammenstösse in Caracas

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Dynamik der Straßenproteste hält an (Foto: Marchado)
Datum: 21. April 2014
Uhrzeit: 07:26 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
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In Venezuela ist es auch am Ostersonntag bei Protesten von Anhängern der Opposition zu heftigen Zusammenstössen mit den Sicherheitskräften gekommen. Bei den Straßenschlachten in der Hauptstadt Caracas (Stadtteil Chacao) wurden laut Bürgermeister Ramón Muchacho mehrere Personen verletzt. Maskierte Männer hatten verschiedene Straßen blockiert und bewarfen die Sicherheitskräfte mit Steinen und Molotow-Cocktails. Diese reagierten mit Tränengas, Gummischrot und Wasserwerfern.

Am Nachmittag hatten hunderte Oppositionsanhänger für die „Auferstehung der Demokratie“ demonstriert. Sie zogen mit venezolanischen Flaggen bis zur UN-Vertretung, vor der seit mehr als einem Monat Studenten rund 120 Zelte errichtet haben. Wie in mehreren Städten verbrannten sie Bildnisse und Marionetten des Präsidenten und mehrerer Regierungsbeamter.

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Der Marsch wurde von Oppositionspolitikerin María Corina Machado und dem Bürgermeister des Stadtbezirks von Caracas, Antonio Ledezma, begleitet. Mit einer Videobotschaft forderte der seit Mitte Februar inhaftierte Oppositionsführer Leopoldo López eine Aufrechterhaltung der Straßenproteste, die zum Rücktritt von Präsident Maduro führen sollen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    jose

    Osterfrieden!

    Entschuldigt bitte, dass ich den nicht nur für die Ukraine erhoffte . Sondern auch für Venezuela!
    Salud y saludos
    Jose

    • 1.1
      Martin Bauer

      Niet!

  2. 2
    Wolfgang

    Das ist schon lange kein Buergerprotest mehr hier, das ist Anarchie von ein paar Chaoten. Ist schon komisch, warum immer Chacao? Wenn sich Lopez mit diesen Pennern solidarisiert, die nur Putz machen und zerstoeren wollen, dann disqualifiziert er sich selbst.
    Nein, das ist purer, schwerer Landfriedensbruch, alle die da mit machen gehoeren in den Knast.
    Oder nein, noch besser: schickt sie alle nach Berlin zum revolutionaeren 1.Mai, da koennen sie sich nach Belieben austoben. VENCEREMOS!

    • 2.1
      Martin Bauer

      Genau diese Meinung vertreten auch die Profi-Kommentatoren der Linke auf Tagesschau.de.

      Da gehen Hunderttausende auf die Strasse, aber amerika21.de und gesinnungsgenossen erwähnen nur die Handvoll Gewalttäter, welche die PSUV infiltriert hat, und bezeichnet sie als Faschisten (was sie ja auch sind, wie jeder der extreme Linke dieser Welt).

    • 2.2
      Herbert Merkelbach

      Das, was die Bolschiwiki 1917 im zaristischen Russland gemacht haben, muss dann jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand auch als „Landfriedensbruch“ bezeichnen.
      Lieber Mann, Sie verwechseln die Definitionen. Ich schlage vor, Sie gehen noch einmal in die Schule.

  3. 3
    Alba

    Muss man sich noch immer mit Parasiten wie Wolfgang herum schlagen? Wieso, redest du in einem Fall mit ohne dort vor Ort zu sein? Was berechtigt dich dazu? Hast du ein schöneres Gesicht oder sprichst du ein besseres Russisch? Coño, verstehst du nicht, du bist hier nicht erwünscht, nicht gefragt, man will dich hier nicht. Wer nicht mit Fakten aufwarten kann, der sollte den Mund halten, und du Wolfgang gehörst dazu. Kennst du Chacao, warst du schon mal dort? Kennst du die Fco. Miranda, Placa Altamira, die Andrés Bello, was kennst du? Bitte halte die Klappe, dort wohnen genauso Menschen wie in Bello Monte oder Los Ruices oder el Hatillo oder Catia , oder, was für einen Schwachsinn denkst du denn gerade wieder mal? Nein, da haben dir so ein paar benebelte Journalisten etwas von Chacao geflötet und du Trantüte plapperst nach, da sieht man mal wieder , NULL AHNUNG. Wenn du meinst, dass dort nur „Reiche“ leben, muss ich dich enttäuschen, dort gibt es auch barrios und leider auch colectivos, es war mal ein „besseres Viertel“ schon lange vorbei amigo. Jetzt leben dort auch sehr viele, viele deiner „Roten Genossen“, also, wenn das dann irgendwie ein reicheres Viertel ist? Nun, ja, denn amigo, dann gehen die vielleicht selbst zu den Demos? Schon mal überlegt, dass nicht alles rot ist was sich rot anzieht? Hast du deine Freunde schon mal im TV gesehen? Rote Freunde feiern in Freuden auf den Karibik Inseln, und die dumme vzla. Mutti steht für ein Päckchen Reis in der cola. Ja, da geht manchmal auch einer roten Mutti der Gaul durch und sie denkt sich, conchale vale, warum bin ich nicht bei denen da ganz oben? Und geht sie deshalb vielleicht nun auch zu den Demos?Was mal rot war, muss ja nicht unbedingt rot bleiben, denn wenn dieses rot so hässlich rot ins schwarze geht, dann verabschieden sich schon einige rote von den Rotschwarzen.

    • 3.1
      Martin Bauer

      „Was mal rot war, muss ja nicht unbedingt rot bleiben…“ – Das mag vielleicht für Venezuela gelten, denn das setzt einen Lernprozess voraus. Aber die verblödeten roten Dumpfbacken sind zu so was nicht fähig. Die werden rot sterben. Meinen Segen haben sie. Nur sollten sie sich vorher nicht vermehren.

      • 3.1.1
        Martin Bauer

        KORREKTUR, sollheissen: Aber die verblödeten roten Dumpfbacken in Deutschland sind zu so was nicht fähig.

    • 3.2
      Wolfgang

      @alba… Ihr seid mir ja schoene Demokroeten… Geht in euer verblendetes Hirn vielleicht auch die Moeglichkeit rein, dass es Leute in Vzla gibt, die weder zu den Fascistas, noch zu den Chavistas gehoeren? Die einfach nur das beurteilen, was sie mit eigenen Augen vor Ort wahrnehmen bzw erleben? Die weder das glauben, was das Chavistafernsehen zeigt, noch was spinnerte Oppositionsagitatoren an „Wahrheiten“ von sich geben?
      Nein, ich lebe nicht in Chacao und auch nicht in Caracas, Valencia oder San Cristobal, sondern in Porlamar. Und was hier die Oposicion (bzw die vermummten Chaoten, die sich als Estudiantes oder Oposicion ausgaben) veranstaltet hat, war unter aller Sau, hat NUR die normale Bevoelkerung terrorisiert, keinerlei Fortschritt oder Ergebnis gebracht sondern nur Randale. Am Anfang sind die Leute noch zu Tausenden mit SOS VZLA auf dem Auto rumgefahren, das sieht man jetzt so gut wie gar nicht mehr. Warum?? Fragt euch DAS mal!
      Aber vielleicht geht ja euer Wunsch schneller in Erfuellung als Ihr denkt, und vor allem völlig ohne euer Zutun: wenn Maduro wie angekuendigt den Benzinpreis erhoehen sollte, dann ist er weg. Und zwar voellig zurecht.

      • 3.2.1
        Alba

        Ja, ihr seid doch alle gleich, der Capriles hatte seine Verwandte im KZ und wird von den Chavistas ein Faschist genannt. Der Schwachsinn wird von oben verbreitet, von der gebildeten Regierungsschicht, aber wenn ich das Gesicht von Jaua & Co. ansehe, dann frage ich mich schon, was hat der eigentlich im Kopf? So geht es mir mit vielen die in dieser linken (sind nun mal links und nicht rechts, denn wenn sie rechts wären, dann würde ich auch rechts sagen) Genossen. Und mir sind die Amis im Gesicht lieber als die, die nun an der Regierung sind, am A….. Kein Obama oder andere Ami Politiker denkt darüber nach sich das Erdöl von Vzla. unter den Nagel zu reißen, tut mir leid, da sind hier einige schief gewickelt. Was der „Ami“ nicht mag, ist schlicht und ergreifend ein weiteres Kuba in nächster Nähe. Und mit Recht, denn die unzufriedenen Kubaner sind geflohen und fliehen auch weiterhin und man hat das gleiche Problem wie Europa mit den Flüchtlingen aus dem Osten, Hunderttausende die sich auf den langen Marsch Richtung „Freiheit“machen. Anstatt man diesen Ländern zu einer normalen Regierung verhilft, nein da wird einem von Russland und Kuba Steine in den Weg gelegt, weil die partout ihr altes, überholtes, nicht greifendes System mit aller Gewalt implantieren wollen. Keiner sagt, dass der Turbokapitalismus eine Lösung ist, aber eine Planwirtschaft, das weiß man nun endlich aus Erfahrung ist der Untergang einer jeden Wirtschaft, selbst in Russland besteht zum Teil eine Kapitalistische, ja, durchaus Turbo kapitalistische Gesellschaft, u.a. gehört Genosse Putin zu ihnen. Leider hat bis heute keine Gesellschaft begriffen dass alles mit Mass und Ziel zur Lösung führt. Nur, ein Menschenleben hat keine 100 Jahre Zeit, deshalb sind auch viele der Demonstranten über die Linie gegangen, sie wollen schneller eine Veränderung, ist auch verständlich. Warum ein System nach 15 Jahren Misswirtschaft noch weitere Jahre des Probierens und der Selbstbedienung genehmigen? Manchmal muss man radikal werden um so schneller ans Ziel zu kommen. Richtig ? Falsch? Muss jeder selbst wissen.

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