Venezuela: Panamas designierter Präsident strebt Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen an

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Varela entstammt einer der reichsten Familien Panamas und wird sein Amt am 1. Juli 2014 antreten (Foto: Varela)
Datum: 05. Mai 2014
Uhrzeit: 09:57 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der aktuelle panamaische Vizepräsident und Oppositionskandidat Juan Carlos Varela hat die Präsidentenwahl am Sonntag (4.) im zentralamerikanischen Land gewonnen. Der Kandidat eines rechtskonservativ-christdemokratischen Wahlbündnisses gab nach offizieller Bekanntgabe seines Sieges auf einer Pressekonferenz in der Zentrale des Wahlamtes bekannt, dass die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen mit Venezuela eine seiner Prioritäten sein wird.

Die Regierung von Panama hatte wegen der seit nun rund drei Monaten anhaltenden Demonstrationen in Venezuela bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) eine Sondersitzung beantragt. Venezuela Präsident Maduro warf Panama vor, einen Komplott gegen sein Land zu schmieden und sprach von einer „offenen Konspiration“. Das linksgerichtete Staatsoberhaupt entschied sich deswegen die diplomatischen Beziehungen mit Panama abzubrechen und auch die wirtschaftlichen Kontakte für unbestimmte Zeit auf Eis zu legen.

„Präsident Maduro hat mir bereits kurz nach meinem Wahlsieg gratuliert. Eine der Prioritäten in meiner Amtszeit wird zweifellos die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen mit Venezuela sein“, so das designierte Staatsoberhaupt. Gleichzeitig machte er einen Aufruf für den Dialog, den sozialen Frieden und die Achtung der Meinungsfreiheit und der Menschenrechte im Nachbarland. Der 50 Jahre alte Varela entstammt einer der reichsten Familien Panamas und wird sein Amt am 1. Juli 2014 antreten.

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  1. 1
    thor

    noch so ein Santos…..

    • 1.1
      fideldödeldumm

      Ja die Familie muss doch noch was ihr Vermögen vermehren. Das geht mit dem busfahrenden Vollpfosten doch am Besten.

  2. 2
    Martin Bauer

    Jetzt lasst den Mann doch erst mal sein Amt antreten, eher ihr in fertig macht! Ich kann seinen Worten nicht entnehmen, dass er Freundschaft und Solidarität mit Maduro & Genossen anstrebt.

  3. 3
    thor

    Lieber Martin, ohne „Freundschaft und Solidarität“ wie du das so nett ausdrückst, wird es keine Begleichung der Schulden geben…, der muss genauso wie die Brasis etc. Stiefel lecken…

    • 3.1
      Martin Bauer

      Im Falle Panamas wär ich mir da nicht so sicher. Ich weiss von Leuten, die dort – völlig legal – mehr Geld gebunkert haben, als es bräuchte, um Venezuela zu kaufen, mit allem drin, einschliesslich der Ölvorräte. Leute, denen Kommunisten nicht weniger ein Dorn im Auge sind, als mir. Panama hat es nicht nötig, die Stiefel von wem auch immer zu lecken, nicht mal die der USA, wie sie in Sachen „Bankgeheimnis“ der US Regierung sehr deutlich gezeigt haben.
      Ich meine, wir sollten erst mal abwarten, was Varela sagt und was er tut, wenn er im Amt ist. Für mich persönlich ist er ein weitgehend unbeschriebenes Blatt.

      • 3.1.1
        babunda

        das stimmt panama hat mehr banksicherheit wie die schweiz, da beißen sich die amis die zähne aus, 2008 ist auch keine einzige bank pleite gegangen oder mußte gestützt werden. panama ist auch nicht abhängig von venezuela ganz im gegenteil, die kaufen über die freihandelszone in colon.

    • 3.2
      Martin Bauer

      Ach so: Mit Freundschaft treibt kaum einer Schulden ein. Da kenn ich andere Methoden, die sind effizienter.

  4. 4
    Jason

    Mit welchem Geld will Venezuela die Schulden bezahlen, die weltweit gemacht wurden?
    Da müsste die Regierung das ganze System umkrempeln und das will dieses linke P…. bestimmt nicht.
    In Venezuela hilft nur eines eine neue Regierung und diese beneide ich bestimmt nicht, weil deren Aufgabe, das Land dorthin zu bringen wo es hingehört, ein Wahnsinnsunterfangen sein wird.

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