Kubanischer Spion reist nach Venezuela

gonzales

Kubaner René González besucht Grabstätte von Hugo Chávez (Foto: AVN)
Datum: 06. Mai 2014
Uhrzeit: 15:19 Uhr
Ressorts: Kuba, Panorama
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Der Kubaner René González ist nach Venezuela gereist und hat die letzte Ruhestätte des im vergangenen Jahr verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez besucht. Der bolivarische Führer hatte sich stets für die Freilassung von González und vier weiteren Kubanern eingesetzt, die unter dem Namen „Miami Five“ bekannt und in ihrem Heimatland als Helden verehrt werden.

Die „Cuban Five“ bezeichnet eine Gruppe von Kubanern, die als Teil eines Spionagenetzwerks in Miami (USA) 1998 verhaftet und 2001 zu hohen Strafen verurteilt wurden. Sie gehörten zu einem aktiven Agentenring, der mindestens 16 Mitglieder umfasste. Die Spione hatten im Auftrag der kubanischen Regierung Informationen über Aktivitäten exilkubanischer Organisationen gesammelt. Die Aktivitäten im Bereich der Militärspionage und der im Ergebnis der Informationslieferung an die kubanischen Behörden vor Kuba erfolgte Abschuss zweier ziviler Flugzeuge werden dabei zumeist verschwiegen.

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  1. 1
    Inge Alba

    Nun ja, jedes Land hat seine Spione, bis ins heutige Zeitalter noch. Ist ein Beruf, der wohl immer gefragt sein wird, ganz egal von welcher Seite aus. Dass der den Chavez verehrt ist logisch, er muss ja unter so einem Regime nicht leiden, denn er gehört dazu. Jetzt gibt er wahrscheinlich auch noch Instruktionen wie man mit Regimgegnern umgehen muss, soll, hat ja genügend Erfahrung bei den Amis gesammelt, die sind ja auch nicht gerade zimperlich, siehe Guantánamo.

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