Venezuela: UNASUR-Vertreter vermitteln zwischen Oppositon und Regierung

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Gespräche der UNASUR-Vermittler mit Staatschef Nicolás Maduro und Regierungsvertretern sind für Montag (19.) geplant (Foto: Archiv)
Datum: 19. Mai 2014
Uhrzeit: 04:58 Uhr
Leserecho: 12 Kommentare
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Der venezolanische Oppositonszusammenschluß MUD hat am Sonntag (18.) in Caracas den Vertretern der Union der Nationen Südamerikas UNASUR seine Forderungen zur Wiederaufnahme der Gespräche mit der Regierung vorgebracht. Der Dialog war am Mittwoch von der MUD auf Eis gelegt worden. Mit ihm soll eine Lösung gefunden werden für die angespannte politische Situation Venezuelas.

Über mehrere Stunden hinweg legten Mitglieder der MUD den Vertretern der UNASUR ihren Standpunkt und ihre Forderungen dar, um die seit über drei Monaten andauernden, teils blutigen Proteste zu beenden, bei denen 42 Menschen ums Leben kamen und über 800 verletzt wurden. Den UNASUR-Vertretern wurde zudem ein schriftliches Dokument übergeben.

Eine der Forderungen ist die Gründung einer unabhängigen Kommission zur Aufklärung der Vorgänge während der Proteste und der mutmaßlichen Menschenrechtsverletzungen, seitens des Staatsapparates. Gefordert wird ebenso, die verhafteten Studenten und Oppositionsführer freizulassen, unter ihnen Leopoldo López. Laut MUD sollen auch die schon älteren Fälle der Exilpolitiker und anderer politischer Verurteilter überprüft werden. Ihre Zahl wird von der MUD mit 6.000 beziffert. Die Einbindung von Studentenvertreter in den Dialog ist eine weitere Forderung.

Gespräche der UNASUR-Vermittler mit Staatschef Nicolás Maduro und Regierungsvertretern sind für Montag (19.) geplant. Maduro seinerseits hält bisher an die Fortsetzung der Dialoge fest. Am Samstag (18.) warf er jedoch der extremen Rechten vor, dass diese für Juni einen Putsch gegen die Regierung mit Hilfe von gewalttätigen Protesten plane.

Die MUD setzt sich aus über 30 verschiedenen Parteien der verschiedensten Richtungen zusammen, von extrem links bis hin zu extrem rechtsgerichteten Parteien.

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  1. 1
    babunda

    der maduro ist ein vollpfosten, den sollten sie mit spitzen schuhen kräftig in den arsch treten.

    • 1.1
      fernando

      Lieber babunda, kannst du deine These einmal ein bisschen an diesem Zeitungsartikel herausarbeiten, den du so interessant kommentierst. Ansonsten müsste man zu dem Schluss kommen, dass du auf ähnlichem Niveau stündest wie dein geliebter Maduro.

  2. 2
    Martin Bauer

    Die PSUV ist eine Vereinigung des Organisierten Verbrechens. Maduro ist ein Idiot, und Jaua eine miese Ratte. – Genug herausgearbeitet…?

  3. 3
    fernando

    Nee, das sind doch nur Wut-Thesen ohne Argumente auf bäuerlichem Niveau, die überhaupt nichts mit dem obigen Text zu tun haben. Im Artikel kommt weder PSUV noch der Aussenminister Jaua vor.

    • 3.1
      der Reisende

      fernando du bist ja ein ganz schlauer !!!!!!!!
      ich warte auf ein super Kommentar von dir.

      • 3.1.1
        Martin Bauer

        Wo fernando steht, zeigt sich schon allein daran, dass er den dreckigen Verbrecher Jaua, der jeden verprügeln will, der ihm eine unbequeme Frage stellt, respektvoll „Aussenminister“ nennt, obwohl dieser, genau wie die gesamte „Regierung“, illegal an der Macht ist und keinerlei legitimes Amt bekleidet, geschweige denn ein Vertretungsmandat des Volkes hat.

      • 3.1.2
        fernando

        „Wo fernando steht, zeigt sich schon allein daran, dass er den dreckigen Verbrecher Jaua, der jeden verprügeln will, der ihm eine unbequeme Frage stellt, respektvoll “Aussenminister” nennt“

        Ich bin halt ein höflicher Mensch und lasse meiner Wut nicht so einfach freien Lauf. Auch das hiesige News-Portal nennt Jaua in einem fast zeitgleich erschienen Beitrag analog wie ich: „Dies gab der venezolanische Außenminister Elías Jaua am Sonntag (18.) bekannt“ (Latina Press). Nun, wo stehen Latina Press und meine Person?

    • 3.2
      Martin Bauer

      „Nee, das sind doch nur Wut-Thesen ohne Argumente auf bäuerlichem Niveau…“
      Ja, schon richtig. Nur dass ich die völlig gelassen von mir gebe. Denn die Bauern, die ich kenne, sagen mit wenigen Worten, aus Instinkt und Lebenserfahrung, was Sache ist. Genau auf den Punkt. Das „Herausarbeiten“ überlassen die Soziologie- und Politologiestudenten, die seit 1968 nichts mehr dazu gelernt haben.
      Im Text geht es um die Regierung…

  4. 4
    Gast.

    Der Ansprechpartner für diese Probleme ist nicht das Miraflores sondern Havana.
    In Caracas sitzt lediglich ein Schattenkabinett von Fidels Gnaden und ohne Anweisung
    läuft da gar nichts.
    Herr. Jaua redet doch immer von Nichteinmischung von Außen?? Was hat sich seit Inkrafttreten
    der Notstandsgesetze verbessert?? Bekämpfung der Korruption,Misswirtschaft,Gesundheitswesen,
    nichts aber auch gar nichts sondern Daumen runter.

  5. 5
    Martin Bauer

    Gerade Sie haben hier schon mehr als einmal Höflichkeit vermissen lassen. Anscheinend bedienen Sie sich ihrer nur in eine Richtung an, in die der Gleichgesinnten. Aber gut, das mach ich auch manchmal, wenn mir einer auf den Sack geht. Warum auch nicht?
    Es soll ja Leute geben, die ihren eigenen Standpunkt vertreten können, ohne zu dessen Rechtfertigung immer noch den einer anderen Person oder Institution als „Krücke“ zitieren zu müssen. Aber Herdentiere fühlen sich in der Mitte der Herde am sichersten von den Bissen selbständiger Wesen.

    • 5.1
      fernando

      Könnten Sie uns das Thema mit der Höflichkeit bitte noch einmal genauer erklären, Herr Bauer. Was hat Ihnen der „Gast.“ getan?

      • 5.1.1
        Martin Bauer

        Hätte ich den „Gast“ gemeint, so wüssten Sie das und würden sich und mir die blöde Frage ersparen.

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