Dominikanische Republik: 400.000 öffentlich Angestellte im Kampf gegen Chikungunya-Fieber

In der Dominikanischen Republik werden am Donnerstag (29.) 400.000 öffentliche Angestellte im Kampf gegen das Chikungunya-Fieber durch die Straßen ziehen. Ziel ist es, jedes Haus des Landes aufzusuchen und die Bevölkerung über die Krankheit sowie die Eindämmung der Mücke Aedes aegypti zu informieren, die den Virus überträgt. Sie verbreitet sich vor allem in kleinen, stehenden Gewässern wie beispielsweise in Blumentopfuntersetzern aber auch in Wasserreservoirs.

Etwa 38.000 Menschen sind in der Dominikanischen Republik in den vergangenen Monaten an dem Chikungunya-Fieber erkrankt. Um die weitere Verbreitung der Krankheit einzudämmen, greift die Regierung nun zu dieser ungewöhnlichen Maßnahme. Mit ihr soll nicht nur die Bevölkerung informiert werden. Vielmehr geht es auch darum, mögliche Fortpflanzungsherde der Mücke zu vernichten. Ausgestattet mit Informationsmaterial und Müllsäcken werden die Angestellten die Städte unter die Lupe nehmen.

Um den Einsatz zu koordinieren, haben sich am Mittwoch (27.) etliche Minister und Direktoren verschiedener Institutionen getroffen. Angeschlossen hat sich der “Bewegung” ebenso die Vereinigung der Hausfrauen.

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