Venezuela: Fast jeder zweite Arbeitnehmer hat keinerlei Arbeitsrechte

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65 Prozent der in den vergangenen zwölf Monaten neu geschaffenen Arbeitsplätze sind informell (Foto: Ulbra)
Datum: 04. Juni 2014
Uhrzeit: 15:29 Uhr
Leserecho: 28 Kommentare
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Venezuela steckt tief in einer Wirtschaftskrise. Das verdeutlichen einmal mehr auch die jüngst veröffentlichten Zahlen zum Arbeitsmarkt. Danach sind 65 Prozent der in den vergangenen zwölf Monaten neu geschaffenen Arbeitsplätze informell, ohne Arbeitsvertrag, sozialen Leistungen und sonstigen Absicherungen der Arbeitnehmer.

Vorgelegt wurden die Zahlen vom Nationalen Statistikinstitut INE. Nach offiziellen Angaben wurden in den vergangenen zwölf Monaten 444.313 Arbeitsplätze geschaffen, 289.661 davon sind allerdings informell und somit ohne jegliche Rechte seitens der Arbeitnehmer. Insgesamt soll sich die Zahl der informellen Arbeitnehmer auf über fünf Millionen belaufen. Damit befinden sich etwa 40,7 Prozent aller Arbeitnehmer Venezuelas in einer rechtlosen Situation.

Die von dem INE vorgelegten Zahlen stoßen jedoch auf Kritik. Vorgeworfen wird dem Institut, dass es auch Gelegenheitsjobs als neu-geschaffene Arbeitsplätze einstuft. Nach Aussagen des Präsidenten der Arbeitskommission der Fedecámaras hat sich die Zahl der tatsächlichen Arbeitsstellen keineswegs erhöht, sondern verringert. Er verweist dabei auf den Umstand, dass etliche Unternehmen derzeit entweder still stehen oder ihre Produktion aufgrund des Mangels an Rohstoffen gedrosselt haben. Schuld daran sei unter anderem das Devisensystem, das von der chavistischen Regierung eingeführt wurde. Die Unternehmen haben dadurch keinen freien Zugang zu Devisen, um im Ausland notwendige Rohstoffe einzukaufen.

Ein weiteres Problem wird in der Verstaatlichung der Unternehmen gesehen. Während dieser Sektor zwischen 2002 und 2012 bei der Produktivität Einbußen von 13,7 Prozent hinnehmen musste, stieg die Produktivität im privaten Bereich um 25,7 Prozent.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Jegliches Zahlenmaterial, das irgendeine staatliche venezolanische Behörde veröffentlicht, betrachte ich mich einer gewissen Skepsis, besser ich glaube diesen Zahlen überhaupt nicht. Für mich sind sie einfach manipuliert und gefälscht.
    Wenn die BCV ständig die Inflationswerte pro Monat verzögert veröffentlicht, dann heißt dies einfach, schon wieder wurden Zahlen schönmanipuliert. Es ist auch eine Tatsache, dass die BCV nicht so wie die EZB ein unabhängiges Institut ist, sondern voll der Kontrolle der Chavistenregierung unterliegt.

    • 1.1
      fernando

      Sie haben aber ein sehr negatives Weltbild. Wenn die Zahlen etwas später kommen, kann dies doch auch heissen, dass diese genauer, gründlicher und richtiger sind.

      • 1.1.1
        Herbert Merkelbach

        Sie meinten genauer, gründlicher und richtiger manipuliert und gefälscht. Nur als Hinweis, sehen Sie sich die Termine der EZB, der Bundesbank oder einer anderen Zentralbank im Euroraum bzw. in der EU an. Feste Termine, alle Zahlen sauber recherchiert sowie termingerecht veröffentlicht.

        Die amtierende Diebesbande in Caracas kaschiert die entsprechenden Zahlen, damit dem Volk der Sand ins Auge gestreut werden soll. Das sind in der Zwischenzeit Millionen Tonnen, die sich in den Augen der Venezolaner befindet.
        Das allerbeste Beispiel ist die Pdsva: seit 2010 keine Veröffentlichung der Produktionszahlen. Diese muss man sich über Platts, die Opec und auch über die eia.gov zusammentragen.
        Ich muss sagen, Venezuela ist das Paradies der kommunistisch-chavistischen Fälscher geworden.

      • 1.1.2
        fernando

        … das bestärkt ja dann meine These von Ihrem negativen Weltbild.

      • 1.1.3
        Herbert Merkelbach

        Senor, genau, Sie haben es erfasst, es bestärkt Sie in meinem negativen Weltbild in Bezug auf Kommunisten und Chavisten.
        Wie schon mehrmals betont, aufs Schafott, an den Galgen oder unter die Guillotine mit diesen Schmarotzern, Blutsaugern der Völker. Absolut keine Gnade mit diesem Abschaum und nicht vergessen, sie unterliegen der Sippenhaft, gleich dem Stalinismus.

      • 1.1.4
        fernando

        Meine Güte Herr Meckerbach, können Sie sich nicht vorstellen, dass Sie sich mit solchen aufhetzenden Aussagen im Stile des 18. oder 19. Jahrhunderts starfbar machen können? Dies gilt wohl auch für den Portalbetreiber, der dies hier einfach so stehen läßt.

  2. 2
    Gocho

    Statisken kann man drehen und wenden wie man sie benoetigt. Wenn ich immer lese, dass Venezuela nur 7% Arbeitslose hat, kann ich nur lachen.
    Wir haben hier mindestens 50% Arbeitslose und nochmals 20% Arbeiter die in staatlichen Firmen gesteckt wurden um die Statistik zu verbessern.
    Das wahr ja frueher gang und gaebe in den kommunistischen Staaten. Hauptsache man hatte keine Arbeitslose um dem Kapitalismus zu zeigen, dass sie besser sind. Darum sind auch alle Staatlichen Betriebe in der normalen Marktwirtschaft nicht ueberlebensfaehig.

  3. 3
    Gocho

    Leider geht es den Arbeitern jetzt in den staatlichen Betrieben schlechter als zuvor, denn wo wollen sie Ihre Rechte einklagen. Zahlen auch nur Minimumloehne und das oft nicht, dachten wenn die Firmen enteignet werden, dass sie Anteile bekommen. Aber mit diesen Leuten habe ich kein Mitleid, siehe CVG.
    Da koennte der Staat zeigen, dass sie sozialer sind und bezahlen einen angemessenen Lohn fuer Ihre Arbeitskraft.

    • 3.1
      Herbert Merkelbach

      Señor Gocho, ist Ihnen bewusst, wie viele Menschen der Kommunistischen Ideologie zwischen 1917 bis 1989 zum Opfer gefallen sind? Wenn nein, dann sage ich es Ihnen: mindestens 30 Millionen und die Dunkelziffer ist noch höher. Meinen Sie nicht, dass diese ermordeten Menschen ein Recht haben, nicht vergessen zu werden? Was ist mit den mind. 30 Millionen Verhungerten in der Volksrepublik China in den 50er/60er Jahren?
      Was versucht dann die Clique in Venezuela seit 1998. Eine bolivarianische Revolution, angelehnt an den Sozialismus/Kommunismus, der erst mit der Diktatur des Proletariats beginnt und dann übergeht in einen paradiesischen Zustand der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse eines Landes. Der Weg dorthin ist schwierig und die Gegner der Revolution, in Venezuela die sog. Bourgeoisie versucht angeblich mit allen Mitteln, die Revolution zu untergraben.
      Der nächste Schritt der Nepoten in Caracas wird sein, dass alle Oppositionellen verhaftet und ins Gefängnis gesteckt werden. Ich gehe sogar soweit, dass man spezielle Lager einrichten wird, in denen die Opposition in „Schutzhaft“ verbleibt, da das Volk Venezuelas die Revolution unterstützt. So die Propaganda aus den amtlichen Medien.
      Personen, die in meinem Alter sind, konnten über Jahrzehnte dieses Trauerspiel einer Ideologie mitverfolgen.
      Es ist mir egal welcher politischen Couleur Sie angehören. Eines und das können Sie mir glauben, der Sozialismus/Kommunismus, den Venezuela mit der jetzigen Regierung anstrebt, wird das Land in einen abgrundtiefen Ruin treiben.

  4. 4
    lord

    polar,op werden bezahlt,vieles mehr und das einkommen ist ok,PRIVAT,DA SOLLTEN SICH DIESE ROTEBANDE MAL WAS ABSCHNEIDEN.DAS GEHT ABER NICHT DANN KOENNEN SIE SICH NICHT MEHR DIE TASCHEN VOLL STOPFEN

  5. 5
    hugo

    wo soll auch die arbeit her kommen. hier auf der insel haben hunderte geschäfte geschlossen.
    keine ware, keine toristen,tägliche überfälle auch in den kleinsten geschäften.
    hier macht sich eine apathie breit, die alle menschen betrift.
    dieses schöne land ist nicht mehr ernst zu nehmen. diese regierung hat diese menschen einfach kaput “ regiert “ hoffnungslosigkeit macht sich breit.
    viele wollen nur noch weg.

  6. 6
    Der Bettler

    Vor 3 Monaten habe ich schon geschrieben,daß es auf der Isla ziemlich bescheiden aussieht,und die besagten Lebensmittel sehr schwer zu bekommen sind,und es zapfenduster wird.Aber nein,da kommt ein Poster für 3 Tage auf Besuch ,und bekommt alles was das Herz begehrt,woher? Propaganda?
    Die augenblickliche Lage kann ich nicht beurteilen,weil ich seit 3 Wochen in Deutschland bin.Aber ich glaube,daß es noch schlimmer wird.

  7. 7
    Gast.

    Wenn ein Gewerkschafter nur seine zustehende Rechte einfordert,
    knallt man ihn ab wie so oft geschehen.

  8. 8
    gocho

    Ich habe grossen Respekt an allen arbeitenden Venezolanern, denn wer um 4:00 Uhr aufsteht ind sich 3 Std. In den Bus setzt, dann 8 Std. Arbeiten und wieder 3 Std. Heimfaehrt und das fuer 5500 Bsf. Ist nicht faul.
    Das sie teilweise nicht so qualifiziert sind ist nicht ihre Schuld. Hier gibt es keine Berufsschulen mehr weil Ince jetzt nur fuer die Propaganda benutzt wird.

    Handwerklich sind sie super.

  9. 9
    Inge Alba

    Ist nun mal so in einer Regierung mit Misswirtschaft, dazu muss man kein Anhänger der Kapitalisten sein, aber was inVzla. abgeht ist das Modell Kuba oder sonst so einem linken Staat. Gibt und gab es auch in Staaten in Europa, Asien und Afrika zu bewundern, nun wollen es also die Südamerikaner auch mal ausprobieren, bitte schön, man soll niemanden an seinem Lebensglück hindern. Tut mir nur leid für jene, die etwas mehr Verstand haben und sich die schlechten Vorbilder gründlich angesehen haben und nein sagen, die sich sagen, warum müssen wir alles nachahmen und auch erst durch diesen Dreck durch, die anderen Länder haben doch gezeigt dass dies kein Weg ist. Die müssen nun auf die Strasse und für ihre Überzeugung kämpfen, ich kann nur hoffen, dass sie es schaffen und vielleicht den einen oder anderen linken Vogel bekehren, bekehren zu demokratischen Verhaltensweisen.

  10. 10
    Der Bettler

    Gestzliche Arbeitszeit in Venezuela: 5 Tagewoche a 6 Stunden pro Tag und 2 zusammenhängende Tage Freizeit. Hat Maduro letztes Jahr festgelegt.Alle Betriebe können das natürlich nicht einhalten,sonst wären sie schon lange Pleite.Aber die staatlichen Einrichtungen,und das sind fast alle,handhaben das so.Früher 3 Beschäftigte für 24 Stunden heute 4 Beschäftigte. So kann man Arbeitslosigkeit auch kaschieren. Gocho,auf der Isla ist maximo 1/2 Stunde Anfahrt zur Arbeit.

  11. 11
    Gocho

    Die Insel ist auch keine Referenz, die Industrie ist auf dem Festland.

  12. 12
    Gocho

    sind 40 Std. woechentlich und zwei zusammenhaengende freie Tage.

    Se fija un máximo de ocho horas diarias, que equivalen a 40 horas semanales, en el caso de los trabajadores que presten servicio entre las 5:00 am y las 7:00 pm

  13. 13
    VE-GE

    Richtig sind 40 std……und ich habe schon immer meine Leute mehr bezahlt als der Mindestlohn. Auch sind nicht alle faul ok…gibt genug die wirklich arbeiten und arbeiten wollen……

  14. 14
    fernando

    Meiner Meinung überrascht dieser Beitrag nicht wirklich. Wer in Venezuela lebt, wundert sich über diesen Artikel oder nicht?

  15. 15
    Gocho

    Einige betreiben die Posts hier nach dem Motto:
    Willst Du nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schaedel ein.
    Ich bin auch nicht mit den meisten Meinungen von Fernando einverstanden, aber deshalb wuensche ich niemanden dem Tod, weder Kommunisten, Chavistas etc.
    Du kannst Deine Meinung niemanden einpruegeln, versuche es indem du ihn mit Argumenten ueberzeugst und das mache ich schon seit Jahren hier in Venezuela.

    • 15.1
      fernando

      „Einige betreiben die Posts hier nach dem Motto: Willst Du nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schaedel ein.“ (gocho) Kann Ihnen hier nur zustimmen: Vor allem Bauer und Meckerbach. Aber es kann natürlich sein, dass diese beiden fürchterlichstes in Venezuela erleiden oder erlitten haben, von dem ich nichts weiss.

  16. 16
    Gocho

    Herr Merkelbach, ich kenne den Kommunismus weil ich Verwande in Polen und Rumaenien hatte. Auch habe ich diese Laender besucht und weiss was Kommunismus ist.
    Keiner soll die Opfer vergessen, da gehoeren auch die von den Nazis uvm. dazu.
    Solange in Venezuela die Opposition noch 50% od. mehr hat, kann kein sozialismus eingefuehrt werden. Venezuela nicht Kuba und die Venezolaner hatten schon immer Geld fuer Luxus uebrig: Markenkleider, Schuhe, Whisky etc. und werden sicherlich sich nicht umstellen Lassen.
    Vielleicht ist es auch nicht schlecht, dass die Armen sehen, dass der kommunismus ihre Probleme nicht loest sondern verschlimmert.
    Wie hatten die Arbeiter in Puerto Ordaz (CVG) geschrien, als Chavez Sidor enteignet hatte. Vielleicht verstehtst Du spanisch (asi asi se gobierna) und jetzt geht es Ihnen dreckiger als zuvor und streiken.
    Die Regierung wird von den eigenen Anhaengern gestuerzt und das muss so sein, sonst bekommen wir hier einen Buergerkrieg.

    • 16.1
      Herbert Merkelbach

      Senor Goche, ich lasse Ihnen Ihren Optimismus für Venezuela. Ich lese jeden Tag fast 10 Zeitungen aus der Spanisch sprechenden Welt, von den USA bis Argentinien, dazu noch einige Blätter aus Spanien.
      Dazu kommt noch die angelsächsische Presse.
      In meiner Bibliothek sind die Werke von Lenin (in deutscher Sprache, Dietz-Verlag), Marx, Engels, auch ein Büchlein von Walter Ulbricht. Mir ist nicht entgangen, wie diese Typen ticken.

      Nein, das ist mir nicht entgangen als die Arbeiter in Guayana nach Chavez um Hilfe riefen. Der hat natürlich gerne geholfen und den Betrieb, besser das Kombinat verstaatlicht. UND jetzt haben diese Arbeiter noch nicht einmal einen Tarifvertrag (so würde man contrato colectivo übersetzen). Ich meine, ausstehende Löhne sind auch noch in der Schwebe.
      Glauben Sie mir, wenn man die ganzen wirtschaftlichen Zahlen zusammenträgt, die in der Presse veröffentlicht werden, sich die Produktionskapazitäten der einzelnen Wirtschaftszweige VE ansieht, die Devisenbestände betrachtet, meine Meinung: es wird noch schlimmer kommen.

      • 16.1.1
        fernando

        … fehlen da nicht noch die Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung? Mit Sicherheit haben Sie auch den Bestseller des größten deutschen Verbrechers des 20. Jahrunderts.

  17. 17
    Gocho

    In den achziger Jahren, wahr ich oft in Polen, Rumaenien und habe Lebensmittel in meinem VW Bus zu der Verwandschaft gebracht, damit sie nicht verhungert sind.
    Saeckeweise Weizenmehl, Sonnenblumenoel in 20 ltr. Kanistern, die dann die Familie gegen Schweine etc. eingetauscht haben.

    Ich bin politsch nicht rechts und nicht links, aber ich weiss auch wenn ein Staat einen grossen Mittelstand hat, dann gibt es wenig Probleme mit Krimalitaet etc.
    Es kann und darf nicht sein, dass 80% in Armut leben und fast keine Mittelschicht und dann ein paar Familien denen alles gehoert. Warum haben die Armen Chvez gewaehlt, weil die frueheren Regierungen die Armen vergessen haben und die jetzige Regierung benoetigt diese nur zur Wahl.

  18. 18
    Gocho

    klar wird es noch schlimmer kommen. Kein normaler Firmeninhaber importiert mehr Ware, er verkauft nur ab was er noch hat.
    Venezuela ist Pleite, und meine persoenliche Meinung ist, dass wir irgendwann aufwachen und es gibt keine Regierung mehr. Sobald sie keine Kredite mehr bekommen, werden sie die restlichen Devisenbestaende stehlen und das Land verlassen.
    Warum gibt es keine Lebensmittel? Weil sie die letzten Lieferungen nicht bezahlt haben, und die sozialistischen Bruderstaaten auch erstmal wieder Geld sehen wollen.
    Ich habe gute Freunde in einigen auslaendischen Wirtschaftskammern in Venezuela und diese geben mir genuegend Informationen.

    • 18.1
      Inge Alba

      Es wäre schön, wenn es so käme wie sie denken, aber ich sehe da ein Problem. Das da heisst, Kuba.
      Die haben es immerhin sehr, sehr lange ausgehalten und die, die werden sich Vzla. nicht so einfach von der vzla. Regierung kaputt stehlen lassen, da geht eher noch Maduro usw. in den Knast, denn die Kuh die man melkt, die schlachtet man nicht, und Fidel & Raúl sind im Gegensatz zu Nicolás , sagen wir es mal so, ja, sie sind Intelligent. Auch sie (die Castro`s) haben gelernt aus der Vergangenheit, und dann ist da ja noch der amigo im Osten, besser gesagt 2 amigos die sich um die „Beute“ streiten. Venezuela kann man noch sehr, sehr lange ausbeuten, hat noch sehr , sehr viele Bodenschätze, dafür gibts auch etwas Maismehl und papel „toualet“. Also, dein Wort in Gottes Ohr Gocho, aber leider kann ich dir nicht zustimmen, dies werden wir alle nicht mehr erleben, dieses Aufwachen und die Regierung ist weg. Wenn du eine Veränderung willst, dann musst du was dafür tun, von alleine geht keine Diktatur!!!!! Dies sind Tagträumereien.

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