Venezuela: Regierungskritikerin Machado soll Mordandrohungen erhalten

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Oppositionspilitikerin soll mundtot gemacht werden (Foto: Machado)
Datum: 07. Juni 2014
Uhrzeit: 16:31 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
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Die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado wird am 16. Juni bei der Generalstaatsanwaltschaft vorsprechen. Ihr wird vorgeworfen, gemeinsam mit anderen ein Komplott gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro geplant zu haben, sowie dessen Ermordung.

Zunächst soll Machado nach offiziellen Angaben als Zeugin gehört werden. Allerdings wird gegen sie ermittelt. Sie soll gegen die Unabhängigkeit und Sicherheit des Landes gewirkt und sich mit anderen dazu vereint haben. Die Politikerin, der erst unlängst ihr Abgeordneten-Status aberkannt worden war, sieht dies als neuen Versuch, sie physisch und moralisch auszuschalten, wie sie bei einer Veranstaltung am Freitag in Caracas erklärte. Dabei sprach sie ebenso davon, Morddrohungen gegen sich und ihre Familie erhalten zu haben.

Der Führer der Regierungspartei PSUV, Jorge Rodríguez, hatte kürzlich angebliche Beweise eines geplanten Staatsstreiches und Mordpläne gegen Maduro vorgelegt. Darunter befanden sich E-mails von Oppositionspolitikern und Unternehmern, unter ihnen Diego Arria, Pedro Burelli und Ricardo Koesling sowie der Botschafter der USA in Kolumbien, Kevin Whitaker.

Machado räumt ein, dass bei einigen der vorgelegten E-mails tatsächliche ihre Adresse erscheine, jedoch seien die Mails gefälscht.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Bono

    Zitat : Sie soll gegen die Unabhängigkeit und Sicherheit des Landes gewirkt und sich mit anderen dazu vereint haben.
    Dann müssten sich die Chavistas kollektiv aber ganz schnell selber wegsperren bei der Leistung der lezten 16 Jahre.

  2. 2
    Inge Alba

    Man kann ihr nur eines raten, mach endlich die Flatter, denn die werden sie einsperren, so oder so.. Beweise, mein Gott, Beweise sind doch lächerlich, jeder rote Klatscher wird in einem Schauprozess behaupten sie persönlich darüber sprechen gehört zu haben. Die bekommen den Gegenwert eines Einkaufs für 10 Personen und schon heben die die Finger zum Schwur. Ich bin gegen Märtyrer, im Endeffekt bringen sie nicht´s, wir sind keine arabischen Staaten, in der kath. Kirche wird so ein selbstloser Einsatz auch nicht honoriert Man wird einen Monat lamentieren und dann ist die Person vergessen, moderne Zeiten, schnell lebig, keine Zeit, nächstes Thema, add acta.
    Passiert in der europäischen Presse z.Zt. mit Vzla. add acta, weiter, was sonst noch? Endlich Urlaub.

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