Lateinamerika und Karibik: Kokainlieferungen in die USA verdreifacht

kokain

Laut William R. Brownfield werden die Drogenlieferungen aus Kolumbien und Venezuela mit Schnellbooten und Fähren auf die Karibikinsel Hispaniola gebracht (Foto: US-State Department)
Datum: 29. Juni 2014
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Der Anteil von Kokain, das die Vereinigten Staaten durch die Karibik erreicht, hat sich in den letzten drei Jahren verdreifacht. Laut William R. Brownfield vom INL (das zum US-Außenministerium gehörende Bureau for International Narcotics and Law Enforcement Affairs, eine Art Beratungsstelle für die US-Regierung zum internationalen Drogenhandel) werden damit 16% des in die USA eingeführten Kokains über die Karibik abgewickelt. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber 5% im Jahr 2011 und entspricht etwa 47 Tonnen.

Nach seinen Worten werden die Drogenlieferungen aus Kolumbien und Venezuela mit Schnellbooten und Fähren auf die Karibikinsel Hispaniola gebracht und über Zwischenhändler in der Dominikanischen Republik und Haiti für den Transfer in die USA vorbereitet. Alleine in der DomRep konnten die Behörden im vergangenen Jahr etwa 10 Tonnen Kokain beschlagnahmen.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Bis jetzt hat es keine US Regierung geschafft, den Drogenkonsum im eigenen Lande in den Griff zu bekommen. Wenn das nicht gelingt, dann geht man den Weg des geringsten Widerstandes und der wäre die Länder unter Druck zu setzen, die die Drogen oder die Grundlagen der Drogen produzieren.
    Es ist mir unverständlich, dass die USA mit dem größten Volksvermögen der Welt, dieses Problem nicht gelöst bekommen.

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