Mehr als 360.000 Menschen in Paraguay, Brasilien und Argentinien aus ihren Häusern vertrieben

brasilien

Heftige Regenfälle setzen weite Landstriche unter Wasser (Foto: Télam)
Datum: 30. Juni 2014
Uhrzeit: 14:05 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Ein für diese Jahreszeit ungewöhnlicher und sintflutartiger „Winterregen“ hat 300.000 Paraguayer, 50.000 Brasilianer und mehr als 12.000 Argentinier aus ihren Häusern vertrieben. Die Behörden der drei Länder haben einen Krisenstab gebildet und warnen davor, dass sich die Niederschläge in den nächsten Stunden noch verstärken könnten. Der Pegel des Río Paraguay ist im Hafen von Asunción (Hauptstadt Paraguay) auf über 7,10 Meter gestiegen. Obwohl das aktuelle Hochwasser nicht als das stärkste seit Beginn der Aufzeichnungen bezeichnet wird, mussten noch nie so viele Personen (75.800) aus ihren komplett überfluteten Behausungen flüchten. Die meisten der Vertriebenen leben unterhalb der Armutsgrenze und hatten sich in den Risikogebieten in der Nähe des Flusses angesiedelt

flut

Schwere Regenfälle haben auch das südliche Brasilien heimgesucht und den Überlauf mehrerer Flüsse verursacht. Im Bundesstaat Santa Catarina, der am schlimmsten heimgesuchte Bundesstaat, zählten die Behörden fast 40.000 Evakuierte in 37 Verwaltungsbezirken in der Region. Das Amt für Meteorologie warnte davor, dass sich die Zahl der Opfer in den nächsten Stunden nach weiteren schweren Regenfällen erhöhen könnte.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!