Kontroverse in Mexiko: Dorfbewohner töten acht Meter lange Riesenschlange

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Tierschutzorganisationen zeigten sich empört und bezichtigen die Dorfbewohner der Region Tabasco einer Straftat (Foto: Facebook)
Datum: 01. Juli 2014
Uhrzeit: 15:48 Uhr
Ressorts: Mexiko, Panorama
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Dorfbewohner von Benito Juárez ((México)) haben eine fast acht Meter lange Riesenschlange getötet und damit eine Kontroverse ausgelöst. Tierschutzorganisationen zeigten sich empört und bezichtigen die Dorfbewohner der Region Tabasco einer Straftat. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet und ermittelt. Reisende in einer Eisenbahn hatten das Reptil entdeckt und Alarm ausgelöst. Die Dorfbewohner machten sich mit Stöcken und Macheten auf die Suche nach der Schlange und erschlugen das Tier.

„Ich habe noch nie eine so große Schlange gesehen. Es war klar, dass sie eine Gefahr für die Menschen war und leicht ein Kind, Lamm oder Kalb hätte verschlucken können“, erklärte einer der Dorfbewohner. Offenbar hatte die Schlange in einer nahe gelegenen Höhle gelebt und war die Ursache für das Verschwinden von mehreren jungen Tiere in der Region.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Selbst deutlich kleinere Würgeschlangen haben schon Erwachsene verschluckt. In Indien wurde ein Fall dokumentiert, in dem ein Mann nachts auf dem Nachhauseweg von einem 5-6 Meter langen Python verfolgt, gefangen und komplett heruntergewürgt wurde.

    Deshalb allerdings alle Riesenschlangen auszurotten, wäre barbarisch und unverantwortlich. Wenn man schon gefährliche Schädlinge eliminieren will, dann würde ich mich auf eine ganz andere Gattung konzentrieren, die die Welt mit Hammer & Sichel bedroht.

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