Venezuela: Größte Anzahl von Ministerien auf der ganzen Welt

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Aufgeblähter Beamtenapparat blockiert sich selbst (Foto: AVN)
Datum: 04. Juli 2014
Uhrzeit: 09:08 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela schaltet eine völlig inkompetente, ineffiziente, intransparente und willkürliche Bürokratie jede Art von Initiative de facto aus. Das linksgerichtete Regime ist im eigenen System gefangen und leidet unter einer der höchsten Mordraten der Welt, unter einer Inflation von über 60 Prozent und Engpässen bei der Nahrungsmittelversorgung. Bei seiner Amtsübernahme im Jahr 1999 hat der verstorbene Hugo Rafael Chávez Frías die Gründung von insgesamt 14 Zentralministerien unterzeichnet und wollte diese Anzahl reduzieren. Nachfolger Nicolás Maduro hat es geschafft, dass Venezuela das Land mit der größten Anzahl von Ministerien auf der ganzen Welt ist.

32 Ministerien und 107 stellvertretende Minister sind eine riesige Staatsbürokratie im Vergleich zu anderen Nationen. Zwischen 2002 und 2012 erhöhte sich der Anteil der staatlichen Angestellten von 1,3 auf 2,4 Millionen – ein Wachstum von 83% in zehn Jahren mit einem Durchschnitt von 319 neuen Mitarbeitern jeden Tag.

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  1. 1
    fideldödeldumm

    Die Genossen wollen schließlich versorgt werden. Ein Hoch auf den Sozialismus, die Linke und alle anderen Schmarotzer auf diesem Planeten.

  2. 2
    Inge Alba

    Die Welt wäre um einiges schöner und friedlicher, wenn man die Hälfte aller Staatsdiener wie normale Angestellte ein-und wieder ausstellen könnte, nein, diese Volksausbeuter müssen ihren Hintern auf Ministersessel drücken und dem Rest der Menschheit das Leben erschweren, Steuerverprasser, scheinbar ist Vzla. da allen anderen einen grossen Schritt voraus, die nehmen wohl auch an, je mehr Minister, desto weniger Arbeitslose, oder was? Sieht ganz so aus, als wolle man damit die Erwerbslosenstatistik schönen. Auch ihre Frauenquote, noch so ein moderner Rückschritt, denn haben die wohl auf dem Laufenden. Siehe Bild oben, nichts als Muttis die lieber ihren Haushalt führen sollten, nein stattdessen muss da mal wieder eine schlecht behandelte und schlecht bezahlte muchacha den Haushalt schmeissen, die arbeiten wenigstens noch mit Elan und Freude wenn Madame im Buissnes ist und die Familie freut sich darüber, dass man so eine „wichtige“ Mami hat und man den „Putzlumpen“ schlecht behandeln und schikanieren kann, so kann man seine Gören auch erziehen.

    • 2.1
      Martin Bauer

      Wieso „Staatsdiener“? Hier handelt es sich um Organisiertes Verbrechen, das aussahliesslich sich selbst dient. – Das ist etwas völlig Anderes als das aktuelle deutsche System, in dem das Motto gilt: „Wo geht es einem kleinen Tier besser als im Arsch eines grossen?“

  3. 3
    paulo

    ein riesenerfolg wenn man bedenkt, dass in der gleichen zeit fast 75% (milionen und abermilionen) von arbeitsplätzen vernichtet wurden und dem nomalen bürger bis zu 75% seiner Dollakaufkraft gestohlen wurde. die versorgung muss nun ganz einfach aus dem staathaushalt subventioniert werden.
    wer so in der gesunden welt haushaltet, wird bevormundet und meist auch lange zeit weggesperrt.

    es ist ein elend das für sich selber spricht, wenn man sehen muss wie dieses land vor die hunde ging und weiter geht.

  4. 4
    Herbert Merkelbach

    In VE hat sich ein überproportionales Missverhältnis in Bezug auf die Beschäftigung im öffentlichen Dienst eingeschlichen. Damit wird auf keinen Fall Mehrwert, auch nicht nachhaltig, geschaffen. ABER gut sind die Beschäftigten für die Stimmabgabe für die Machthaber in Caracas.

    Eine verkehrte Welt.

  5. 5
    hugo

    verbrecher umgeben sich mit verbrecher.
    immer mehr menschen in venezuela sind in dieses geflecht eingesponnen.
    deshalb wird sich auch so schnell nichts ändern.

  6. 6
    Caramba

    Ganz richtig, und wenn man dann noch die ganzen indirekten Staatsbediensteten wie PDVSA etc dazuzählt, hängen so viele am Tropf der Paviane, dass ein Wechsel schwer wird.

    • 6.1
      der Reisende

      und dem Rest derer die nicht am Tropf hängen fehlt vielen die Intelligenz um überhaupt zu sehen was hier so abgeht.

  7. 7
    marvin Scott

    Niemand kann 32 Unterstellte gleichzeitig führen, nicht einmal der grosse Mad Uro. Entweder es gibt eine Zwischenebene, die koordiniert, oder jedes Ministerium wurstelt mehr oder wenig alleine vor sich hin. Mad Uro versucht dem Chaos durch unzählige Koordinationsgruppen beizukommen, die er mit Sonderkompetenzen ausstattet. Das bedeutet, zum Chaos noch ein weiteres Chaos hinzu zu fügen. Regieren wollen ist eins, aber regieren können ist etwas ganz anderes. Bin sicher, dass fast alle Beteiligten schon längst gemerkt haben, dass da was falsch läuft. Aber keiner traut sich, dem Mad Uro das einzig Richtige zu sagen: „Tritt ab!“

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