Eskalation im Nahen Osten: Venezuela weist israelischen Angriffe auf Gaza zurück

maduro

Venezuelas Präsident umgibt sich gerne mit Militär (Foto: AVN)
Datum: 10. Juli 2014
Uhrzeit: 05:12 Uhr
Leserecho: 9 Kommentare
Autor: Redaktion
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Israel und die Palästinenser haben ihre militärische Konfrontation abermals verschärft. Die Gewalt in der Region eskaliert seit Juni, als im Westjordanland drei israelische Jugendliche entführt und ermordet wurden. Tel Aviv sieht die Schuld der Hamas als erwiesen an, in der vergangenen Woche wurde offenbar aus Rache ein palästinensischer Jugendlicher getötet. Als Vergeltungsmaßnahme greift Israels Luftwaffe Ziele im Gazastreifen an – militante Palästinenser nehmen den Großraum Tel Aviv mit Raketen unter Beschuss.Venezuelas Regierung wies Israels Offensive im Gazastreifen zurück und verurteilte die Tötung von drei israelischen Jugendlichen in der West Bank – Präsident Maduro forderte eine gründliche Untersuchung.

„Präsident Maduro wendet sich entschieden gegen die Angriffe im Gazastreifen durch israelische Streitkräfte, die bereits Dutzende von palästinensischen Opfer hinterlassen haben. Männer, Frauen und Kinder wurden getötet“, gab das venezolanische Außenministerium in einer Erklärung am Donnerstagmorgen (10.) Ortszeit bekannt

„Energisch verurteilt Venezuela das Vorgehen gegen das heldenhafte palästinensische Volk. Eine militärische Antwort des Staates Israel ist ungerecht, unverhältnismäßig und rechtswidrig. Wir fordern die Regierung auf, unverzüglich diese Angriffe, die gegen das Völkerrecht und gegen den elementarsten Sinn für Respekt gehen Leben und Menschenwürde verstoßen, einzustellen“, so die Botschaft aus Caracas.

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  1. 1
    Der Bettler

    Von Nichts,nur einen Hauch von Ahnung haben,aber überall die Fresse drin haben.Seit jahrzehnten schenken sich diese 2 gegenseitig nicht das geringste.“Respekt für Leben und Menschenwürde“muß
    genau der größte Ixxxxx aller Zeiten sagen.Halte das mal in Deinem eigenen Land ein,Du Axxxxx!!!

  2. 2
    Andreas

    Als gäbe es nicht genügend Dreck vor der eigenen Haustür…….

  3. 3
    Rosa

    Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Maduro sortiere Deine Sch… im eigenen Land!

  4. 4
    der Reisende

    Mamaduro räume erst mal deinen eigenen Schweinestall auf dann kannst du vielleicht einmal deine ungewaschenes Maul aufreißen.
    Außerdem kläre zuerst mal die ganzen Morde die hier so Tag Täglich passieren erst einmal auf bevor du ungebildeter Kolumbianer dich in außenpolitisches Geschehen einmischt.

  5. 5
    Diego Riviera

    Das hier ist ein einziger Club von Rassistinnen und Rassisten!!

    • 5.1
      der Reisende

      @ Diego bitte kläre uns ungebildeten Menschen einmal auf was Sie unter Rassisten verstehen !!

  6. 6
    Inge Alba

    Zähle mich nicht zu den Rassisten und trotzdem muss ich señor Maduro die menschliche, politische und intelektuelle Kapazität sich zu diesem komplexen Thema äussern zu dürfen absprechen, denn wie hier einige ganz richtig erkannt haben, wer in seinem eigenen Land nur Missstände verwaltet und anhäuft, sollte vielleicht wirklich erst einmal vor seiner eigenen Haustüre kehren? So pauschal einfach nur mal Israel für den ganzen Schlamassel verantwortlich machen zu wollen ist halt das „VEREINFACHEN“ welches die Chavisten nur zu gerne praktizieren, aber señor Riviera, die Welt ist nicht ganz so einfach, dort GUT – da BÖSE. Aber so macht es sich señor Maduro wieder einfach; Israel böse, Palestina gut, man kann dies fortsetzen, Kapitalist böse, Maduro gut. Er sollte aufpassen nicht dass es eines Tages heisst, Maduro super böse, und Amis super gut, wenn er allerdings so weiter macht, dann ist er diesem Ziel schon ein gewaltiges Stück näher gekommen, denn nun sehen bereits schon 85% der Venezolaner die Lage so.

  7. 7
    marvin Scott

    Die Zionisten sind vor über 60 Jahren in Palästina mit Gewalt, Landraub und Totschlag eingedrungen und haben den Einheimischen seither nur Tod und Verderben gebracht. Nun geht es so: Für jede Illegal, gegen alle internationalen Gesetze errichtete Wohnung im Westjordanland eine Rakete der Freiheitskämpfer auf Israel. Dann für jede Hamas Rakete tötet Israel mit tausendfacher militärischer Übermacht 10 palästinensiche Zivilisten und Kinder. Und aus der dadurch entfachten Wut entstehen für jeden toten Palästinenser weitere 100 Djihad-Kämpfer. Ziel der israelischen Regierung in diesen Tagen: 1000 Palästinenser hinrichten. Jede Nacht Terror durch den Lärm und die Bomben der israelischen Kampfjets. Mich erinnern diese ganzen Unterdrückungsmethoden just an diejenigen, unter denen Juden einst selbst gelitten haben. Ich mach mir Sorgen um Israel. Irgendwann ist das Mass voll und es könnte leider erneut eine Katastrophe geben. Ob ein Sprengstoffgürtel um den Bauch hochgehen lassen oder den Druckknopf für eine Atomrakete drücken und dabei selber verrecken – für beides kommt der fromme Moslem ins Paradies und kriegt 100 Jungfrauen.

    Völker haben ein langes Gedächtnis und ich mache mir echt Sorgen um Israel.

  8. 8
    Martin Bauer

    Nicht, dass ich mit der israelische Aussenpolitik immer einverstanden wäre. Das sind auch viele Israelis nicht. Aber…, einen Staat „Palästina“ hat es nie gegeben und Palästinenser auch nicht. Palästina war immer eine Provinz, durch die Grenzen mehrerer Staaten liefen. Dieses Palästina war historisch von runf 70% Juden bevölkert und einigen Minderheiten anderen Glaubens. Seine Einwohner, also 70% Juden, nannten sich „Palästiner“ Etwa mit den Erschienen Arafats wurde eine Kunstwort kreiert, dass keinerlei historischen oder ethnischen ursprung oder rechtfertigung hat: „Palästinenser“.

    Das ist fast so, als ob die Brandenburger anfingen, sich „Brandenburgenser“ zu nennen und Raketen auf Berlin zu schiessen.

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