Petrocaribe: Jamaika liefert 240.000 Tonnen Zementklinker nach Venezuela

Datum: 11. Juli 2014
Uhrzeit: 08:15 Uhr
Leserecho: 13 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Karibikinsel Jamaika ist Nutznießer des Pertocaribe-Abkommen und erhält Erdöllieferungen zum Vorzugspreis von Venezuela. Das Abkommen erlaubt Käufe zum Marktpreis, aber nur 40 % müssen bei einem Ölpreis von über 100 US-Dollar innerhalb einer Frist von 90 Tagen gezahlt werden. Der Rest kann über 25 Jahre zum Zinssatz von 1 % geschuldet werden. Die Karibikstaaten, darunter Haiti, die Dominikanische Republik und Kuba, können zu diesen Konditionen bis zu 185.000 Barrel am Tag erwerben. Auch Bezahlungen mit Waren oder Dienstleistungen (Tauschhandel) sind möglich. Bereits im Dezember 2013 hat Jamaika zur Begleichung seiner Schulden mit einer ersten Lieferung von 20.000 Tonnen Zementklinkern nach Venezuela begonnen.

Am Donnerstag (10.) gab das jamaikanische Ministerium für Wissenschaft, Technologie, Energie und Bergbau bekannt, Venezuela über weitere 18 Monate mit zusätzlichen 240.000 Tonnen Zementklinker im Gesamtwert von geschätzten 20,8 Millionen US-Dollar zu beliefern. Portlandzementklinker wird durch Sinterung einer genau festgelegten Rohstoffmischung hergestellt. Die Rohstoffmischung muss fein gemahlen, gut gemischt und homogen sein. Die jamaikanischen Klinker haben eine Zementgehalt von 77 Prozent.

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  1. 1
    hugo

    zementlkinker in tomatensoße, ach es gibt ja keine tomaten.

  2. 2
    Der Bettler

    Was nützt tonnenweise Zementklinker,wenn wieder kein einziger Dollar für Öl hereinkommt.!!
    So wird das nichts.

  3. 3
    Inge Alba

    Was soll´s auch schon werden, eine Villa für die Hinterbliebenen von Hugo, ein Knast big size für die noch zu verhaftenden politischen Gegner, eine neue Schule für cubanisierte Erstklässler?
    Wer benötigt da noch Dollar´s? Man lebt doch schon so oder so im sozialistischen Paradies, was jammert ihr denn Alle? Habt ihr nicht alles was euer Herz begehrt? Dann fragt doch mal den Diego Riviero, der sagt und zeigt euch wie man glücklich wird im Staat des Nicolás M.

  4. 4
    pedro

    was wird denn immer wieder kritisiert. venezuela ist doch das el dorado für alle deutschen rentner. der schwarzmarktkurs des bolis liegt bei ca. 80 – 90. das bier kostet 20 bolis. was will man mehr. dies ist der wahre grund, warum sich viele deutsche trotz ihrer permanenten kritik an den zuständen vor ort immer noch in venzuela aufhalten oder dort hin fliegen (ich weiß, ausnahmen bestätigen die regel). die kritik an dem land (ob berechtigt oder nicht) ist ja nur vorgeschoben. niemand wird gezwungen dort hin zu fliegen. zugegeben, nach öl und autoreifen und klopapier muß man momentan etwas länger suchen. sonst aber hat sich die situation in den letzten jahren nicht grundlegend geändert. es geht alles seinen schlendrigen, sozialistischen gang. wie bereits ausgeführt, das bier ist immer noch billig. immer diejenigen, die sich freiwillig in dieses chaos stürzen beklagen sich am lautesten über die zustände vor ort. wenig glaubwürdig.

    • 4.1
      Herbert Merkelbach

      „Venezuela ist doch das el dorado für alle deutschen Rentner“. Zur Zeit werden ca. 220000 Rentenüberweisungen an DEUTSCHE RENTNER, die im Ausland leben, durchgeführt. Das beinhaltet nicht die VERTRAGSRENTEN (Menschen, die in DE gearbeitet und in ihr Heimatland zurückgekehrt sind).
      Die Reihenfolge der Länder in denen deutsche Rentner leben: Schweiz, USA, Österreich, Spanien, Frankreich, Kanada, Australien, Niederlande.

      Was heißt jetzt ALLE deutschen Rentner lebten in Venezuela? Wie ist das zu verstehen? Wieviele sind es wirklich?
      ODER muss ich wieder einmal faktenlose Propaganda als Leserzuschrift hinnehmen?

  5. 5
    Martin Bauer

    In Caracas werden haufenweise Luxuswohnungen ab 1 Million Dollar aufwärts gebaut. Natürlich für hohe PSUV Mitglieder! Dafür lässt man Zement notfalls mit dem Hubschrauber einfliegen. Ist ja nicht deren Geld, sondern das des Volkes.

  6. 6
    hugo

    ja pedro,
    es ist wie immer!? sie können nicht in diesem land leben!
    lassen sie doch ihre dummen komentare die nicht der wahrheit ensprechen. die rentner die hier leben
    gehören der schicht an die max. 1000 bis 1500€ bekommen und das nach 45 jahren harter arbeit
    viele haben hier eigentum erworben und können aus finanz gründen nicht mehr zurück. wer soll auch ihre immo kaufen.
    was wäre dann des land ohne die ausländer ?
    wenn schon von den venezualern keiner die meinung sagen kann so lassen sie uns doch hier unsere meinung sagen.
    ich bin übrigens kein rentner und könnte auch unser geld in einem anderen land ausgeben.
    aber ich tue es nicht, weil ich der regierung und solchen menschen wie ihnen nicht den gefallen tue.
    wir werden uns die freiheit und eigenständikeit bewahren zu sagen und zu schreiben was wir von dieser regierung halten.und lassen uns von solchen konsorten wie ihnen nicht abhalten

  7. 7
    pedro

    selbstverständlich meinte ich nur alle rentner die in venezuela leben. nachdem einige schreiberlinge in diesem forum immer wieder auf die mißachtung von recht und gesetz (zurecht wie ich finde) hinweisen wollte ich nur mal darauf hinweisen, dass der rechtsbruch in vzl an der tagesordnung ist. aus diesem grunde wies ich auch auf den umtauschkurs am schwarzmarkt hin, der durch touris und rentner allzu gerne in anspruch genommen wird. wenn es dem eigenen vorteil dient nimmt man es mit dem rechtsbruch nicht so ganz genau. wenn es andere tun heult die gemeinde auf. ziemlich unglaubwürdig. niemand hindert jemanden daran seine meinung zu sagen. allerdings sollte dies für jedermann gelten. soviel zu den ausgewogenen kommentaren hier.

    • 7.1
      Martin Bauer

      Es gibt unzählige von der PSUV-Bande erlassene Gesetze, die der Verfassung widersprechen und/oder ausschliesslich dem Ausrauben und Unterdrücken anderer Menschen dienen. Auf solche Gesetze spucke ich, wie auf die Verbrecher, die sie zumeist per Dekret erklärt haben, und das sollte jeder anständige Mensch tun.
      So dient auch die völlig idiotische Wechselkontrolle nur dem systematischen Ausrauben des eigenen Volkes sowie ausländischer Besucher und Firmen. Ich lasse mich von keinen Rothemd dazu zwingen, für deren lausiges Monopoligeld mehr zu zahlen, als es Wert ist. Diesen Wert bestimmt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, kein geldgeiler Kommunist. Und so legt man heute 105,33 BsF für einen guten Euro hin.
      Die oben von mir erwähnten Wohnungen werden übrigens in Dollar bezahlt, weil die PSUV-Bande selber keinerlei Wert auf ihre selbstgedruckten Bolivar-Lappen legt.

  8. 8
    Der Bettler

    Irgendwer muß ja die Bolis zum Schwarzmarktkurs anbieten,und das sind bestimmt keine Rentner,sondern hasenreine Venezolanos.Wo haben die nur soviel Bolis her,um einen hübschen Handel mit Devisen aufzuziehen?? An jeder Ecke stehen sie,und bescheißen die 3 Wochen Touristen
    daß ihnen die Augen tropfen. Warum sollten die Touris nicht annehmen,wenn es ihnen von Ihren eigenen Landsleuten angeboten wird. Rechtsbruch ist das von den Venezolanos und nicht von den Touris.

    • 8.1
      Martin Bauer

      Lieber Freund Bettler, jetzt lass doch mal die Venezolanos aus dem Visier deiner Kritik! Die haben jedes Recht, die Gesetze der verbrecherischen Chavista-Maduro-Castro-Bande mit Füssen zu treten. Und ich persönlich tausche im Familien- und Freundes-Kreis per Banküberweisung. Da braucht immer mal einer ein paar Euros auf seinem Konto in Europa. Von der Regierung erhält er die nicht. Zu keinem Kurs und unter keinem Umständen. Das kann nicht Rechtens sein. Und ich verdiene meine Kohle nun mal in Euros und Dollars. Kein verblödeter Roter kann mich zwingen, ihm mein Geld quasi als Geschenk in den Rachen zu werfen, in dem ich offiziell bei der Nationalbank wechsle. Ich betrachte dieses Prozedere als völlig legitim und legal. Es ist die Regierung und ihre Gesetze, die fortgesetzten Rechtsbruch begehen, nicht diejenigen, die sich dagegen stellen.

  9. 9
    Der Bettler

    Hallo Martin,ich habe auf pedros Kommentar reagiert,der wieder mal Rentner und Touris verantwortlich machen wollte,daß sie ihre Devisen am Schwarzmarkt tauschen.Wenn sie es nicht angeboten bekämen,könnten sie es nicht tun.Ansonsten ist es mir ziemlich egal,wie andere Menschen
    ihre Devisen für das Monopoligeld tauschen. Und ein El Dorado Venezuela ? ist doch der Brüller des Tages.Was nützen mir 80-90 BsF für 1 $ wenn ich den 10 fachen Preis für Wareneinkauf dafür bezahlen muß? Ich wollte pedro nur sagen daß der ganze Devisen und Schwarzmarktkurs Mist auf
    eigenen Boden gewachsen ist,oder nicht. Ich habe keinenfalls Venezolanos kritisieren wollen,die selbst
    schwer betroffen sind,sondern diejenigen,die aus der Not anderer noch Provit schöpfen wollen.

    • 9.1
      pedro

      @Der Bettler – geld am schwarzmarkt zu tauschen ist eben illegal, genauso wie der konsum von rauschmitteln. die werden ja auch an jeder ecke angeboten. wie ich schon sagte, wenn es dem eigenen vorteil dient nimmt man es mit recht und gesetz nicht so genau. das hören die sonst so auf die einhaltung von recht und gesetz erpichten nicht so gerne. so what!

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