Lateinamerika: Venezuela und Argentinien sind „Weltmeister der Inflation“

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Venezuela leidet unter einer Dauerkrise (Foto: Twitter)
Datum: 16. Juli 2014
Uhrzeit: 07:49 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Laut einer Analyse der britischen Zeitschrift „The Economist“ sind die linksregierten lateinamerikanischen Länder Venezuela und Argentinien Weltmeister der Inflation. Den dritten Platz auf dem wenig ruhmreichen Podium nimmt das diktatorisch regierte Syrien ein. Inflation bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre eine allgemeine Erhöhung der Güterpreise, gleichbedeutend mit einer Minderung der Kaufkraft des Geldes und ist für Experten und Bürger auf der ganzen Welt eine der am meisten beobachteten Vorgänge.

Das von Nicolás Maduro regierte Venezuela leidet unter einer Dauerkrise im Allgemeinen und insbesondere unter einer horrenden Inflation. Es ist in der Tat ein von Vorgänger Hugo Chávez geerbtes Problem, das von Maduro noch vertieft wurde. Betrug die jährliche Preiserhöhung in Venezuela im Jahr 2007 bereits 27% , stieg sie 2013 auf 42% und liegt aktuell bei rund 60,9%. Laut der renommierten britischen Wochenzeitschrift hat Venezuela „mit Abstand die höchste Inflationsrate der Welt“.

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  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Die Hochrechnungen für die Inflation in VE 2014 gehen von 72% bis 100% (Artikel in runrun.es, tal cual) bei einigen Ökonomen aus.
    Im Prinzip auch egal, entscheidend ist, dass die amtierende Regierung in Caracas die effektiven Zahlen NICHT veröffentlicht.
    Im Falle von Argentinien: auch hier werden auf Anweisung von Cristina die Zahlen manipuliert und gefälscht.
    Cristina hat jedoch noch das Problem mit den Hedge-Fonds in den USA. Bis Ende Juli muss sie zahlen, einen Zahlungsplan mit den Gläubigern vereinbaren oder ein Moratorium erklären.
    Da hilft auch nicht ihr ganzes Gezeter und Schimpfen auf die sog. „Geiger“, sie hat Geld aufgenommen und jeder der einen Kredit vergibt, erwartet, dass er sein Geld zurück erhält. Wenn man aber eine diesbezügliche Wirtschaftspolitik wie Cristina betreibt. dann muss man sich den Vorwurf eines Betruges gefallen lassen: Geld aufnehmen und versuchen, nicht zurück zu zahlen.

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