Venezuela: 500 Millionen US-Dollar Schulden bei „Copa Airlines“

Datum: 24. Juli 2014
Uhrzeit: 07:50 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Schulden der venezolanischen Regierung bei der panamaischen Fluggesellschaft „Copa Airlines“ belaufen sich auf 500 Millionen US-Dollar. Dies gab am Dienstag (24.) der CEO der Fluggesellschaft, Pedro Helibron, bekannt. Mit der Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Venezuela und Panama hofft er auf eine zügige Begleichung hinsichtlich des Schuldenberges.

„Ich kann nicht sagen, dass sich schon etwas getan hat. Wir reden wie gegen Beton. Inzwischen belaufen sich die Schulden auf 500 Millionen US-Dollar, verschiedene internationale Fluggesellschaften warten auf etwa vier Milliarden Dollar“, so Helibron. Er wies darauf hin, dass es dem linksgerichteten Regime an Fremdwährung fehle. Dadurch können Dollar-Transaktionen innerhalb des Landes nicht durchgeführt werden.

Venezuela wird immer mehr vom globalen Luftverkehrsnetz isoliert. Mehr als ein Dutzend Fluggesellschaften, darunter die Deutsche Lufthansa, haben ihre Kapazitäten, Vertrieb oder Service in den letzten Monaten bereits nach unten angepasst. Mehr als elf Jahre an Devisenkontrollen haben den Dollar in Venezuela immer rarer werden lassen, die internationalen Devisenreserven liegen nur noch bei 20,673 Milliarden US-Dollar.

Das Scheitern des “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” wird immer offensichtlicher. Das erdölreichste Land der Welt versinkt in Kriminalität, Menschenschlangen stehen auf der Suche nach Grundnahrungsmitteln stundenlang vor den Supermärkten des Landes an. Der südamerikanische Staat hat mit über 61 Prozent die höchste Inflationsrate Lateinamerikas, die Wirtschaft wird nur noch durch Kredite aus Russland und China am Laufen gehalten.

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  1. 1
    babunda

    diese roten korrupten verbrecher, werden die diese schulden nie zurückzahlen koennen. die werden nur künstlich von anderen ländern gestützt, die aber wollen dafür billige rohstoffe. das land wir ausgesaugt, die werden sich nie mehr davon erholen.

  2. 2
    Inge Alba

    Was sollen die Schulden bezahlen, wo ihre eigene Linie die Conviasa am Boden bleibt, Mangels Masse. In Madrid müssen die Venezolanos nun sehen wie sie an Geld kommen um bis zum nächsten Rückflug mit irgendeiner Linie sich über Wasser halten zu können, immerhin über 400 Passagiere!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ach so, sorry, ich vergas ja, dies ist alles nur gemeine, hinterhältige USA Propaganda um dem „sozilistischen Venezuela“ eines auszuwischen. Oder wie ist das, señor Diego Rieviera oder señor pedro? Stimmt doch, alles nicht wahr, alles gemeine Lügen, oder ?

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