Bolivien: Massengrab mit 400 Leichen entdeckt

Datum: 27. Juli 2014
Uhrzeit: 11:16 Uhr
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Autor: Redaktion
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Bei Bauarbeiten in der bolivianischen Stadt Potosí haben Arbeiter ein Massengrab mit mindestens 400 Skeletten entdeckt. Das Grab stammt wahrscheinlich aus der spanischen Kolonialzeit, als afrikanische Sklaven und indigene Ureinwohner in der Silbermine schufteten. Potosí ist eine Stadt im südlichen Zentral-Bolivien. Sie ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departamento Potosí und liegt am Fuß des Berges Cerro Rico („Reicher Berg“). Der Silberreichtum hatte Potosí im frühen 17. Jahrhundert zu einer der größten Städte der Welt gemacht.

„Wir sprechen hier über ein Massengrab. In der etwa 1,8 Meter tiefen Grube wurden auf einer Fläche von 16 Quadratmetern die menschlichen Überreste von etwa 400 Toten gefunden“, erklärte Sergio Fidel, Forscher am zur Universität Tomas Frias gehörenden Museum. Die Universität hatte sich eingeschaltet, als die Bauarbeiter die gefunden Knochen auf einen Haufen gestapelt und unbekümmert ihre Arbeit fortgesetzt hatten.

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