90 Prozent der Trümmer in Port-au-Prince werden recycelt

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Datum: 04. April 2010
Uhrzeit: 13:11 Uhr
Ressorts: Haiti, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Ansammlung von Trümmern in der zerstörten Hauptstadt Port-au-Prince sind enorm. Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 hinterließ ein Gewirr von geborstenem Metall und gebrochenem Beton, welches nicht angenehm für die Augen ist. Über 90% der Trümmer können jedoch recycelt werden.

Unzählige Lastwagen sind in Port-au-Prince im Dauereinsatz. Berge von Schutt werden aus der Stadt transportiert. Über 90% der Trümmer können jedoch recycelt werden und spielen eine wichtige Rolle für den Wiederaufbau des Landes.“Das Recycling von Schutt ist eine wichtige Angelegenheit. Ganze Strassen und Gebäude werden mit den Materialien neu errichtet werden“, teilte Mike Byrne, Spezialist für recycelbare Abfälle von der US-Hilfsorganisation USAID mit. Die große Säuberungsaktion steht jedoch erst am Anfang. Bis zu 20 Millionen Kubikmeter Schutt, genug um fünf Fußball-Stadien zu füllen, müssen fachgerecht entsorgt werden. Rund um die Uhr verlassen Lastwagen, beladen bis zum Rand mit Betonbrocken, die steilen und überlasteten Straßen von Port-au-Prince. Inzwischen sind die meisten Straßen frei von Schutt, das größte Problem ist die Rückkehr der Fahrzeuge auf den total überlasteten Straßen rund um die zerstörte Hauptstadt.

Die Spezialisten, welche Tag für Tag etwa 80 Lkw erhalten, trennen den Schutt separat nach Beton, Metall und Holz … plus einigen menschlichen Überresten. Mit den ersten Schuttladungen wurde bereits ein neuer Pier am Port international de Port-au-Prince, dem internationalen Hafen, errichtet. „Der Verlust und die Schäden durch das Erdbeben sind enorm. Allerdings haben wir nun die Gelegenheit ein neues Haiti zu bauen. Ich bin überzeugt, es wird besser werden als zuvor“, so Mike Byrne.

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