Sozialistische Märchenstunde in Venezuela: Keine Schulden bei Fluggesellschaften

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Regime hält sich mit permanenten Krediten aus China und Russland über Wasser (Foto: Handout/Internet)
Datum: 13. August 2014
Uhrzeit: 12:24 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das venezolanische Regime hat bei ausländischen Lieferanten Schulden im zweistelligen Milliardenbereich. Ausländische Fluggesellschaften warten auf Begleichung ihrer Ticket-Einnahmen in Höhe von über 4,1 Milliarden US-Dollar. Das erdölreichste Land der Welt leidet unter einem massiven Devisenengpass und hält sich mit permanenten Krediten aus China und Russland über Wasser. Peter Cerda, Vizepräsident des Dachverbandes der Fluggesellschaften für den amerikanischen Kontinent (International Air Transport Association), wies darauf hin, dass die Fluggesellschaften den Gang vor internationale Gerichte planen könnten. Tourismus-Minister Andrés Izarra sieht dies systembedingt ganz anders. Am Dienstag (12.) wies er darauf hin, dass die Regierung keine Schulden bei den Fluggesellschaften habe. Nach seinen Worten gibt es lediglich eine Verzögerung in der Abwicklung von Fremdwährung.

„Nein, Schulden haben wir keine. Hierbei handelt es sich nicht um Zahlungen im Rahmen eines Vertrages. Die Fluggesellschaften müssen das Währungsrisiko übernehmen und in dieser Hinsicht gibt es lediglich eine Verzögerung“, so der Minister in einem Interview auf VTV. „Das ganze ist ein saisonales Problem und die Regierung wird eine Lösung finden“, fügte er hinzu. Izarra hatte erst vor wenigen Wochen versucht, die Bevölkerung des südamerikanischen Landes für dumm zu verkaufen. Da bereits mehrere Fluggesellschaften Venezuela nicht mehr anfliegen, andere ihre Sitzplatzkapazitäten massiv gekürzt haben, schob er diese Tatsache auf die Fußball-WM in Brasilien. Deswegen soll es zu einem Engpass gekommen sein, behauptete der Märchenerzähler aus dem Miraflores.

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  1. 1
    Inge Alba

    Weiter so, die Bevölkerung schluckt auch dies noch, der Glaube und die Hoffnung sterben zuletzt, ja es sind wirklich christliche Menschen in diesem Land, alles was nach Prediger aussieht hat dort Chancen.

  2. 2
    Kalli

    Es wird hoechste Zeit, dass den Regierungsmitgliedern und deren Angehoerigen sowie das gesamte Militaer keine Flugtickets bei westlichen Fluggesellschaften mehr verkauft werden. Da hilft nur noch Druck. Sollen diese Damen und Herren doch ueber Brasilien und Kolumbien reisen und heftig mit Devisen zahlen und nicht mit dem hiesigen Micky-Maus-Money.

  3. 3
    der Reisende

    Peter Cerda Vizepräsident ist der gleiche Märchenerzähler wie dieser Verbrecher von Minister vom Tourismus.Dieser wollte schon lange was gegen diese roten Brüder unternehmen und was passiert nichts.Hat er etwa die Hosen voll ?????

  4. 4
    Herbert Merkelbach

    Es ist doch logisch, dass dieser Typ nicht zugeben kann und wahrscheinlich auch nicht zugeben darf, dass die Regierung kein Geld hat um die Fluggesellschaften zu bezahlen. Ansonsten wäre seine politische Karriere beendet.

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