Dürre in Guatemala: Präsident spricht von „nationaler Katastrophe“

keinregen

Schwere Dürre trifft die Länder Zentralamerikas (Foto: Archiv)
Datum: 26. August 2014
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Wegen anhaltender Trockenheit hat die Regierung des zentralamerikanischen Landes Guatemala am Montag (25.) in 16 der 22 Departementos den Notstand ausgerufen. „Wir sprechen hier von einer nationalen Katastrophe. 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger unseres Landes werden in den kommenden Monaten keine ausreichende Nahrung mehr in ihren Häusern haben“, gab Präsident Otto Pérez Molina in einer im Fernsehen übertragenen Rede bekannt.

Der Präsident rechtfertigte seine Erklärung. „Wenn wir jetzt nicht handeln, gefährden wir das Leben von Tausenden Menschen“. Die seit Monaten anhaltende Trockenheit ist nach seinen Worten „eine Folge des Klimawandels“, für die er die Industrieländer verantwortlich machte. „Länder wie Guatemala müssen nun die Konsequenzen zahlen“.

Laut der Regierung sind die Departementos Jutiapa, Chiquimula, El Progreso und Zacapa am stärksten von der Dürre betroffenen. Probleme bei der Versorgung mit Trinkwasser werden auch aus Santa Rosa, Quiché, Baja Verapaz, Sololá, Chimaltenango, Guatemala, Suchitepéquez, Retalhuleu, Huehuetenango, Totonicapán und San Marcos gemeldet.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!