Touristen aus der Schweiz und Italien bei Busunfall in Bolivien getötet – Update

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Busunfälle sind in Bolivien keine Seltenheit (Foto: NTN)
Datum: 30. August 2014
Uhrzeit: 16:50 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Ein mit 35 Touristen besetzter Bus ist am Samstag (30.) in Bolivien verunglückt. Nach aktualisierten Angaben der Behörden kamen mindestens neun Menschen ums Leben, 24 weitere wurden verletzt und in mehrere Krankenhäuser eingeliefert. Das hauptsächlich mit Urlaubern aus Deutschland, Brasilien, Chile, Ägypten und Italien besetzte Fahrzeug des Unternehmens „Trans Turismo“ befand sich von einer Fahrt in die Salzwüste Salar de Uyuni im Südwesten Boliviens zurück nach La Paz.

Nach ersten Untersuchungen durch die Behörden beschleunigte der Bus aus bisher unbekannten Gründen und kam gegen 08:30 Uhr Ortszeit vor der Stadt Challapata von der Straße ab und überschlug sich. Der 30-jährige Fahrer Erlan Ivan Rodriguez Machicado verlor sein Leben, unter den Verletzten sollen sich ein Chilene und zwei Urlauber aus Deutschland befinden.

Update 31. August

Nach Angaben der bolivianischen Polizei sind unter den Verletzten ein brasilianischer Staatsbürger (Thiago Goitinhg), drei Italiener (Jemma Banez, Lorenzo Licciardi und Franco Tuli), zwei Deutsche (Miriam Kuball und Simon Benajar) und ein Kanadier (Patric Méndez). Alle weiteren Verletzten sind Staatsbürger bolivianischer Herkunft. Unter den Todesopfern, deren Identität genannt wird, befinden sich laut Berichten lokaler Medien die Peruanerin Beatriz Pozo Wong-Kit (25 Jahre), der Italiener Cembran Franco (53), Kurt Stad aus Australien (25), und die Schweizer Silvia Linggi Rivero und Steve Rogge (23 und 30 Jahre). Die weiteren Todesopfer, darunter zwei Frauen, sind noch nicht identifiziert. Schweizer Medien berichten darüber, dass das Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag den Tod von zwei Frauen und einem Mann aus der Schweiz bestätigt hätte. Italienische Zeitungen berichten von drei getöteten italienischen Staatsbürgern.

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