Sozialistische Misswirtschaft: Automobilhersteller in Venezuela stellt Betrieb ein

mitsubishi

MMC führt Fahrzeuge als CKD-Bausätze ein und montiert sie zusammen (Foto: MMC)
Datum: 04. September 2014
Uhrzeit: 13:03 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Automobilhersteller „MMC Automotriz“ (Mitsubishi und Fuso) wird seinen Betrieb am dem 15. September einstellen. Die örtlichen Händler des in der Zona Industrial Los Montones Barcelona (venezolanischer Bundesstaat Anzoátegui) ansässigen Unternehmens wurden bereits informiert, die Mitarbeiter werden in den „kollektiven Urlaub“ geschickt. Nach Angaben eines Firmensprechers ist „eine Verzögerung bei der Devisenzuteilung“ und eine „daraus resultierende Materialknappheit“ für die vorübergehende Schließung verantwortlich.

Das in Venezuela außer der gewohnt dümmlichen Propaganda der Linkssozialisten nichts funktioniert, ist bekannt. Die Ankündigung von „MMC Automotriz“ fällt zusammen mit dem Monatsbericht (August) des Kfz-Verbandes „Cámara Automotriz de Venezuela“ (Cavenez). Daraus geht ein Rückgang der Fahrzeugproduktion im erdölreichsten Land der Welt von unglaublichen 83,3 Prozent hervor (zum August 2013).

Demnach wurden in den ersten acht Monaten des laufenden Jahres im venezolanischen Automobilsektor ganze 8.505 Fahrzeuge montiert – weit entfernt von den 50.987 im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Inge Alba

    Nun ja, die sozialistische Planwirtschaft trägt ihre Früchte. Verstehe nur eines nicht, wieso lassen dies die anderen kommunistischen Regierungen zu, wenn man sich Russland und China ansieht, dann stehen dort die Zeichen auf gemässigten Kapitalismus, ist doch besser so als ein hungerleider Volk unterhalten zu müssen, dann könnten die auch an Venezuela verdienen, so müssen sie Milliardenkredite hineinpumpen, ob diese Rechnung aufgeht?

    • 1.1
      hombre

      gemässigter Kapitalismus, dass schlimmste was man einem Regime zulassen kann, dann schon lieber totale Verstaatlichung in einem Land…

      Siehe Russland, das nun an allen Ecken und Enden seinen Landes aus Willkür und Grossmannssucht Kriege vom Zaun bricht…

      Vzla’s Regime könnte vermutlich nicht mal mehr einen totalen Volksaufstand niederprügeln, weil es eh schon Tot ist…

      • 1.1.1
        Inge Alba

        nicht dass ich es für Gut halte, nur ein heruntergewirtschaftetes Venezuela nutz auch den Aasgeiern Russland und China nicht´s, da muss wieder zuviel hineingesteckt werden, finanziell. Deshalb öffnet sich China dem Westen, denn man benötigt auch Handelspartner, egal wo. Und diese Handelspartner wollen gut und günstig einkaufen und ihre Technoligien auch an den Mann bringen. Was nutzt denen also ein Land in dem es nichts mehr zu erbeuten gibt, ist meine Frage.

  2. 2
    VE-GE

    Jetzt hat es meinen Kumpel erwischt…..scheisse !

    • 2.1
      Inge Alba

      Kann er noch abhauen? Sonst hat er bald nicht´s mehr, wie lange muss die Belegschaft in bezahlten Urlaub geschickt werden? Wie sehen da die Gesetze aus? Bis der Unternehmer Pleite ist? Muss er mit Privatvermögen einstehen?

      • 2.1.1
        babunda

        jeder private unternehmer hat bestimmt vorgesorgt und seine reserven bzw. privatvermoegen im ausland auf seinen dollar oder eurokonto.

  3. 3
    hombre

    Mitsubishi hat sich da sicher eine staatliche Garantie für ihr Invest gesichert, so kenn ich dass eigentlich bei Grossprojekten…

    Fragt sich nur ob eine solche Garantie überhaupt das Papier wert ist auf dem es steht? Als Erdölreichstes Land der Welt kann ein Kontraktor schon mit Blindheit geschlagen sein…

  4. 4
    Herbert Merkelbach

    Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Ich frage mich nur, wann in Bezug auf die venezolanischen Staatsanleihen das Moratorium erklärt werden MUSS? Der Fall Argentiniens und die sich daraus ergebenden Konsequenzen kann man sich für Venezuela ausmalen.

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