Biologische Kriegsführung: Ausländische Biowaffenexperten in Venezuela

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Präsident Maduro: Von Feinden umzingelt (Foto: AVN)
Datum: 21. September 2014
Uhrzeit: 17:03 Uhr
Leserecho: 18 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuela Präsident Nicolas Maduro hat am Sonntag (21.) die Ankunft ausländischer Ärzte im südamerikanischen Land angekündigt. Die Mediziner sollen nach seinen Worten eine im Bundesstaat Aragua orchestrierte „biologische Kriegsführung“ untersuchen. Laut dem Staatsoberhaupt kommen die „Experten“ aus verschiedenen Ländern, darunter Kuba. „Wir untersuchen den Vorfall. Medizinische Freunde aus anderen Teilen der Welt, einschließlich unserer Schwester-Nation Kuba, haben uns Biowaffenexperten geschickt. Wir werden feststellen, was an den faschistischen Gerüchten in Aragua wahr ist“, so Maduro in einer offiziellen Rede im staatlichen TV.

Nach Angaben der venezolanischen Ärztevereinigung sind in den letzten Tagen zehn Menschen (vier Kinder) im zentralen Bundesstaat Aragua an einer geheimnisvollen Krankheit gestorben. Laut dem Arzt und ehemaligen venezolanischen Gesundheitsminister Rafael Orihuela starben die Infizierten an einer schweren Form von Chikungunya.

“Die Regierung muss endlich akzeptieren, dass ihre Gesundheitspolitik versagt hat. Wir geben ihr (Regierung) ein Ultimatum von 48 Stunden, um der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen – danach werden wir dies tun. Jeder weiß, dass das was in Maracay, Valencia, Caracas, Vargas und Valles del Tuy passiert ist, eine sehr schwere Chicungunya-Epidemie ist. Alle Welt spricht über das Virus – unsere Regierung vertuscht es”, so Orihuela.

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  1. 1
    fideldödeldumm

    Das sind bestimmt die gleichen Spezialisten, die festgestellt haben, dass Chavez vom Krebs geheilt ist.

  2. 2
    Martin Bauer

    Es war von vornherein klar, dass Maduro mit diesem Schwachsinn kommen würde. Der Trottel ist so was von vorhersehbar…
    Kubanische Ärzte ist genau das, was Venezuela nicht braucht. Der Ausbildungsstand der einheimischen Ärzte ist allgemein hervorragend und braucht einen vergleich mit europäischen nicht zu scheuen. Hingegen sind viele der in Venezuela arbeitenden kubanischen Mediziner völlig inkompetent. Vielleicht sollte ich denen einen Kurs in Makumba-Medizin in Bahia vermitteln…? Damit könnten sie eher eine Krankheit heilen. Ich habe gute Kontakte zu den Candomblé…

  3. 3
    Der Bettler

    Unglaublich,jetzt dreht er total durch!! Faschistische biologische Kriegsführung!! Da hat ja sein Gesundheitssystem und Ministerien total versagt,wenn er die Kompetenz der eigenen Ärzte im Land
    sämtliche Fähigkeiten abspricht.Es muß doch verdammt noch mal möglich sein international festzustellen,was es mit den Todesfällen und deren Krankheit auf sich hat.Seine cubanischen Biologen kann er lassen wo sie sind,die werden nur bestättigen,daß es keine Seuche ist,und das war es.
    So kann man auch sein Volk vor dem Hungertod bewahren.Es wird immer makaberer hier.

    • 3.1
      der Reisende

      Diese kubanischen Taugenichts werden das bestätigen was der Voll Trottel von Madburo ihnen einflößt nicht mehr und nicht weniger und sehr viele Geistig umnachtete hier werden diesen Scheiß dann auch noch glauben selbst wenn Familienangehörige dieser umnachteten in einem Krankenhaus im sterben liegen.

  4. 4
    hugo

    tja, herr bauer,

    “ und braucht einen vergleich mit europäischen ärzten nicht zu scheuen “
    jeder der kann läst sich wen es geht nicht von einheimischen ärzten behandeln.so siehts aus.

    hier fehlt es an allem.wo soll die erfahrung her kommen.sehen sie sich doch nur mal die narben
    der opperierten an.
    die menschen hier darin zu bestärken das sie europäisches oder usa standart haben ist der falsche weg
    ich selbst und auch meine frau sind schon hier in behandlung gewesen. wir sind beide mit der nächst möglichen flug nach deutschland geflogen. und es stellte sich heraus das wir völlig falsch behandelt wurden.

    • 4.1
      Martin Bauer

      Es tut mir leid, dass Sie so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Meine sind genau gegenteilig. Wenn ich die Wahl hatte, lies ich mich bisher immer vorzugsweise in Venezuela behandeln. Mit venezolanischen Ärzten haben wir alle beste Erfahrungen gemacht. Kubanischen Politpfuscher kommen mir nicht zu nahe.
      Dass an staatlichen Kliniken andere Verhältnisse herrschen, als an privaten, bestreite ich nicht. Aber das ist wohl kaum die Schuld der venezolanischen Ärzte. Und gerade dort finden sich ja die Kubaner, die noch nicht desertiert sind.
      Die privaten haben natürlich ihren Preis, der nach internationalen Massstäben zwar spottbillig ist, nach nationalen jedoch für viele ausser Reichweite. Auch wenn die Versicherung Behandlungen bezahlt, die in der Grössenordnung von mehreren durchschnittlichen Jahreseinkommen liegen, so kann doch nur eine Minderheit überhaupt die Versicherungsprämie bezahlen. Diese Leute landen dann leider bei den Kubanern und mögen dann anschliessend aussehen wie „verdammt und zugenäht“.

      • 4.1.1
        VE-GE

        Ganz genau Ihrer Meinung…..siehe mein Kommentar weiter unten !

  5. JA;HUGO.AUCH ICH MUSSTE GANZ SCHNELL NACH PANAMA(WENIG FLUGSTD.)WEIL DIE AERZTEHIER GROSSEN MIST GEBAUT HABEN

  6. 6
    fideldödeldumm

    Mir erscheint es verständlicherweise so, dass der Großteil der guten Ärzte, das Land verlassen hat. Genauso wie anderes gutes Fachpersonal.

  7. 7
    Venezuela

    „jeder der kann läst sich wen es geht nicht von einheimischen ärzten behandeln.so siehts aus.“
    Mal davon abgesehen, dass das Gesundheitswesen total am Boden liegt, würde das ja heißen, das alle Venezolaner (die können), sich im Ausland behandeln lassen.
    Und mit dem Thema „sich im Ausland behandeln lassen“ wären wir dann beim nächsten Problem … ;)
    Und wer weiß schon genau, ob einem ein einheimischer Arzt oder ein Kubaner behandelt.
    Wie viel Fachärzte haben das Land verlassen?
    Wie viele kubanische Ärzte (oder auch angebliche) halten sich momentan in Venezuela auf?

  8. 8
    VE-GE

    Seit 95 lebe ich hier und habe 2 kids. Natuerlich haben wir das eine oder andere mal aerzliche Hilfe in Anspruch nehmen muessen und soweit ging es auch immer gut. Das Medikamente usw. fehlen ist die eine Sache aber die V-Aerzte sind ok. Vieleicht nicht ganz den EU Standart aber denoch gut. Ich weiss wovon ich spreche den A) ich habe 2 kids und B) Meine Frau ist Aerztin.

  9. 9
    Inge Alba

    Was fehlt ist Geld, ohne Geld kann auch der beste Arzt nichts ausrichten, wenn keine Medikamente, kein Fachpersonal, nicht die nötige Infrastruktur vorhanden ist, wie sollen die da mit dem Virus, ob nun Cubano oder Venezolano fertig werden. Ausserdem bildet sich dieser Stalinverschnitt so oder so ein, dass es sich um eine faschstoide Oppositionsfalle handelt, also, da können auch noch ein paar andere daran herumdoktorieren, entweder löst sich alles in Wohlgefallen auf, d.h. die Epedemie ist keine und es handelt sich nur um Auswüchse von rechten Ärzten oder man meldet nicht alle Toten,d.h. es wird nur jeder 3. Todesfall bekannt gegeben, die Angehörigen bekommen eine Chinesenwohnung versprochen damit sie den Mund halten.
    Der Typ hat doch immer einen Einfall um das einfache Volk mundtot zu machen, hokuspokus, wenn es zuviele Tote gibt, dann wird halt mit etwas anderem, neuen Propaganda gemacht um das Volk abzulenken. Vielleicht macht er ja wieder eine Band auf und rockt den Miraflores,yes, das wärs doch mal.

  10. 10
    Amiguita

    Mal eine positive Nachricht:
    Maduro und Combo von 300 Parlamentarier aus Lateinamerika in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angezeigt. Gericht leitet Voruntersuchung ein. Die Latinos sind also doch nicht so untätig wie wir immer glauben!
    http://www.alianzaparlamentaria.com/?p=310

  11. 11
    Barbara

    Das wichtigste Exportgut, welches Kuba zu bieten hat, sind Aerzte. Damit verdienen sie echt Geld. Die Castros haben eben 165 nach Afrika geschickt um bei der Ebola Epidemie zu helfen. Nicht nur in Venezuela, auch in Brasilien und Argentinien sind sie aktiv. Der nachstehende Artikel ist lesenswert:
    http://www.nzz.ch/international/amerika/medizinische-hilfe-als-verbindung-von-geschaeft-und-solidaritaet-1.18385009

    • 11.1
      Martin Bauer

      Der Artikel beschreibt das Prozedere mit den Ärzten Kubas im Wesentlichen korrekt. Jedoch wird der Eindruck erweckt, dass ein in Brasilien tätiger Arzt in US Dollars bezahlt würde, wogegen er tatsächlich Rais erhält, zu einem denkbar schlechten Umrechnungskurs. Viele der kubanischen Ärzte können die Fesseln nicht abschütteln, ohne ihre Familie zu verlieren und diese in massive Probleme zu bringen. Was die kubanische Regierung hier macht, wird als „Humanität“ verkauft, ist in Wahrheit aber bestialisch, eine perfide Form der Sklaverei, verbunden mit Erpressung, Raub und Folter. Das einmal deutlich herauszustellen und anzuprangern, bringt selbst die angesehen NZZ nicht fertig. Warum eigentlich nicht…? Wem tut denn da die Wahrheit weh?
      Zur fachlichen Qualifikation jener Ärzte schreibt der Artikel nichts. Diese dürfte sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem, wen sie behandeln sollen. Ausländischen linken Genossen schickt man ganz sicher Experten auf ihrem Gebiet, während auf das gemeine Volk, so jedenfalls in Venezuela, die Stümper und Versager losgelassen werden.

  12. 12
    Marvin Scott

    Ärzte können in der Regel immer helfen. Doch der letzte, der versucht hat, die Mikrobe der menschlichen Dummheit zu besiegen, Dr. Hiob Praetorius, ist kläglich gescheitert. Also gibt es für Mad Burro keinerlei Hoffnung.

  13. 13
    Caramba

    Kubanische Aerzte: Ich habe mich in Formentera, auf Teneriffa, Cabo Verde und Grenada von kubanischen Aerzt/innen behandeln lassen und war immer hochzufrieden.
    Dann bin ich in Puerto la Cruz mit meinem Sohn zu einem kubanischen (öffentlichen) Arzt gegangen und nach Minuten geflüchtet, der hatte weder adäquates Material (gebrauchte Spritzen, nicht desinfizierte Glas (!) Thermometer für den Popo eines Babies etc) noch irgendeinen erkennbaren Schimmer von Medizin. Scheint also, dass die Castros wirklich Unterschiede machen, wen sie wohin schicken…..
    Die venezolanische Privatklinik dagegen hatte alles, vom Blut-sofort-Test bis zu qualifizierten Kinderärtzen, und half sofort – Gott sei Dank, denn zu dem Zeitpunkt war der Kleine bei 41,5 Grad….
    Das war allerdings in 2012, keine Ahnung wie die Situation jetzt ist. Wäre ich Arzt und Venezolaner, ich wär längst weg…….

  14. 14
    Der Bettler

    Ich wurde auf der Isla in einer Privatklinik operiert.( Innen und Außenknöchelbruch) auch 2012 .

    NIE MEHR WIEDER !!!

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