Venezuela: Priester ermordet – Kirche beklagt Gewaltproblem

valencia-muerto

In den letzten 16 Jahren hat sich die Kriminalität in Venezuela fast versechsfacht (Foto: Archiv)
Datum: 30. September 2014
Uhrzeit: 12:08 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Vor wenigen Tagen ist der Priester Reinaldo Herrera mit drei Schusswunden tot an einer Autobahn nahe der venezolanischen Hafenstadt La Guaira (Hauptstadt des Bundesstaates Vargas) tot aufgefunden worden. Der Geistliche wurde seit Donnerstag (18.) vermisst, die Hintergründe der Bluttat sind unbekannt. Wie die lateinamerikanische katholische Presseagentur ACI-Prensa berichtet, hat die katholische Kirche Venezuelas das ungelöste und immer dramatischer zu Tage tretenden Gewaltproblem im Land beklagt. Bereits vor mehreren Tagen hat der aus Argentinien stammende Papst Franziskus zur Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Opposition und dem linksgerichteten Regime aufgerufen.

In den letzten 16 Jahren hat sich die Kriminalität in Venezuela fast versechsfacht und belegt das Versagen des linksgerichteten Regimes. Der Jahresbericht der venezolanischen Nichtregierungsorganisation “Observatory of Violence” (OVV) belegt einen Anstieg der gewaltsamen Todesfälle in Venezuela im vergangenen Jahr. Nach Statistiken der staatlich nicht kontrollierten/manipulierten Organisation starben 24.763 Menschen eines gewaltsamen Todes, 79 Todesfälle pro 100.000 Einwohner.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Inge Alba

    Seine Heiliggkeit, Papst Franziskus sollte sich mal Rückbesinnen, seine Heiligkeit hat mit dem Nachfolger des Führers aller Führer im Vatikan bei einer Audienz gescherzt, gelacht und über sehr wenige ernsthafte Dinge gesprochen, geschweige denn zur Mässigung, Gewaltverzicht oder Toleranz gemahnt. Vielleicht war das Gespräch über Vogelgezwitscher wesentlich wichtiger, da man ja evtl. einen Politiker Heilig sprechen sollte, wollte in Kürze??
    Seine Heiliggkeit sollte sich um seine immer weniger werdende Herde kümmern, der Kirchenaustritt aus der Katholischen Kirche ist heute ja schon ein muss, wenn man nicht als Verschwender, Pädophiler oder Drogenbaron verschrien werden will. Hat dieser Mann Gottes nichts begriffen? Hat er keine Augen im Kopf? Wie kann er mit einem Maduro, Chavez oder Maradona lachen und Witzchen austauschen? Als Protestantin (nicht praktizierend) muss ich sagen, so einen misslungenen und unglaubwürdigen Papst gab es schon lange nicht mehr in der katholischen Kirche. Mir tun seine Untertanen und somit auch die Priester und Nonnen leid, welche sich für das Volk einsetzen und ihn unterstützen müssen, ein absoluter Fehlgriff dieser Mann „Gottes?“. Schon deshalb kann kein Dialog zwischen Opposition und venezolanischer Regierung stattfinden, wenn solche Menschen es befürworten.Wäre so oder so zwecklos, denn die Regierung bestimmt und die anderem haben zu gehorchen, oder wie stellt er sich dies vor?

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!