Empfängnisverhütung in Kolumbien: Keimende Kartoffel aus Vagina entfernt

Datum: 04. Oktober 2014
Uhrzeit: 07:28 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Im kolumbianischen Verwaltungsbezirk Honda hat sich ein unglaublicher Vorfall ereignet. Eine 22-jährige Frau hatte auf Anraten ihrer Mutter eine Kartoffel zur Schwangerschaftsverhütung genutzt. Als der Erdapfel aufgrund des natürlichen Scheidenfloras zu keimen anfing, suchte Diana Martínez eine ihr bekannte Krankenschwester auf. Diese entfernte ihr die bereits spriesende Knolle. Krankenschwester Carolina Rojas erklärte, dass diese Praxis der Empfängnisverhütung in den ländlichen Gegenden nichts ungewöhnliches ist. Diana hatte nur den Rat ihrer Mutter gefolgt, die Gebärmutter mit einer Kartoffel zu verschließen.

„Diana stand sehr blass und verängstigt vor unserem Krankenhaus. Sie bat mich um einen Gefallen und fragte, ob ich sie nach Hause begleiten könne. Wir mussten uns beeilen, da ihre Mutter beim Einkaufen war und in Kürze zurückkehren musste. Als sich Diana in ihrem Zimmer ausgezogen hatte, wollte ich meinen Augen nicht trauen und glaubte zuerst an einen Scherz. Spriesende Keime ragten bereits aus der Vagina hervor. Da sie sich schämte, in eine medizinische Einrichtung zu gehen, holte ich meine sterilisierte Ausrüstung und entfernte ihr die Kartoffel. Diana wird jetzt allerdings ein Gesundheitszentrum aufsuchen müssen, um eine eventuelle Infektion zu verhindern“, so Rojas in einem Interview mit lokalen Medien.

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    Kartoffel als Verhütung: Das ist nicht ungewöhnlich

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