Wahlen in Brasilien: Vereint gegen Präsidentin Rousseff – Update

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Aécio Neves auf der Überholspur (Foto: Handout/Internet)
Datum: 12. Oktober 2014
Uhrzeit: 06:24 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff muss im zweiten Wahlgang am 26. Oktober gegen Aécio Neves antreten. Dieser wird von der vereinten Opposition unterstützt. Nach aktuellen Umfragen wird der Herausforderer den zweiten Wahlgang gewinnen, die Regierungszeit des ersten weiblichen Staatsoberhauptes im größten Land Lateinamerikas neigt sich demnach dem Ende zu. Laut einer aktuellen Studie des Instituts „Sensus“ baut der Herausforderer aus dem Mitte-Rechts-Lager seinen Vorsprung weiter aus.

Eine am Sonntag (12.) veröffentliche landesweite Umfrage, basierend auf Interviews mit 2.000 Wählern zwischen dem 7. und 10. Oktober, sieht Neves bei 58,8%, Roussef bei 41,2% (Fehlerquote von 2,2 Prozentpunkten).

Update:

Die im ersten Wahlgang abgeschlagene Marina Silva von der Sozialistischen Partei (PSB) hat am Sonntag (11.) bekannt gegeben, Aécio Neves zu unterstützen. „Ich werde für Aécio abstimmen und ihn unterstützen“, so Silva. „Ich habe mein Vertrauen in die Aufrichtigkeit von Neves und ich bin sicher, dass er die richtige Person für die kommenden Aufgaben sein wird“, fügte sie hinzu. Umfragen belegen, dass bereits zwischen 60 Prozent und 70 ihrer Anhänger für Neves stimmen werden.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    paulo

    wie schoen waere ein solche nachricht fuer venezuela?

    • 1.1
      babunda

      wird in brasilien nicht manipuliert wie in vene? in vene steht ja schon vorher fest wer gewinnt.

  2. 2
    Martin Bauer

    Auf jeden Fall wurden aus dem Umfeld von Youssef bereits stimmen laut, die von einem „Staatsstreich“ sprechen. Warum kann einfach keine linke Ratte auf dieser Welt mit Anstand verlieren? Weil sie sich für Demokratie und die Meinung anderer einen Dreck interessieren!

  3. 3
    Herbert Merkelbach

    Da wird Dilma aber ein verdammt schwieriges Problem am 26. Oktober 2014 haben. Bis zu diesem Zeitpunkt wird noch eine Menge Wasser den Amazonas zum Atlantik strömen; eine Änderung in der Politik Brasiliens wäre wünschenswert. Dies insbesondere in der Beziehung zu Venezuela, wie bereits von Neves angedeutet.

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