Venezuela: Leibwächer und kolumbianischer Paramilitär an Abgeordnetenmord beteiligt

serra

Abgeordneter Serra wurde brutal ermordet (Foto: Prensa del Dip. Robert Serra)
Datum: 16. Oktober 2014
Uhrzeit: 05:16 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Am 1. Oktober ist der venezolanische Parlamentsabgeordnete Robert Serra zusammen mit seiner Begleiterin María Herrera in seinem Haus in der Hauptstadt Caracas erstochen worden. Was staatlich nicht kontrollierte/manipulierte Medien schon kurz nach der Tat berichten, hat nun auch Venezuelas Präsident Maduro bestätigt. An der Ermordung des Abgeordneten soll der Chef seiner Leibwächer und ein kolumbianischer Paramilitär beteiligt gewesen sein.

„Dies ist ein Mord, der mehr als drei Monate akribisch vorbereitet wurde. Die Behörden werden die Drahtzieher suchen und identifizieren“, so Maduro. Fast täglich hatte der Ex-Busfahrer angekündigt „in den nächsten Stunden“ Beweise für die Täterschaft zu präsentieren. Die regierende Partei und die deutsche Partei „Die Linke“ hatten behauptet, dass politische Motive hinter dem Verbrechen steckten. Ein Großteil der venezolanischen Bevölkerung ging allerdings davon aus, dass Diebstahl und Rache das Motiv für das Verbrechen waren.

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  1. 1
    Inge Alba

    Wenn es stimmt, dass das, was in einem Artikel bei Dolar today geschrieben steht, dass der Serra vier Investigaciones policiales wegen Kindesmissbrauch anstehen hatte, kann ich mir vorstellen, dass es einem Elternteil von einem der Kinder zu blöde geworden ist auf das „Recht“ zu warten. Da muss nicht unbedingt schon wieder mal ein politischer Hintergrund herhalten. Was macht Maduro mit einem so fragwürdigen Menschen in der Regierung? Kinderschänder ist mit das Niedrigste was es gibt, wie kann er um so einen Menschen eine Träne vergiesen? Ich will nicht behaupten er war ein Kinderschänder, aber diese Frage sollte zuerst geklärt werden, bevor man die Opposition im In-und Ausland eines Mordes verdächtigt, und falls er es gewesen ist, dann tut es mir auch nicht leid um den Kerl. Und der Maduro und diese ganze Bagage sollten sich schnellstens von so einem distanzieren und die Bevölkerung um Entschuldigung bitten, oder auch nicht, die verlieren so oder so immer mehr an Rückhalt.

  2. 2
    Inge Alba

    Was schleimt der Dreckskerl immer von patria y dios?? Soll sein Maul halten und zugeben, dass er einen Kinderschänder in seinem Kabninett sitzen hatte. Dieser Dios will ihn nicht, ihn nicht und seine ganze Bande nicht und wenn dieser Tunichtgut von Papst was zwischen den Beinen hätte, würde er diese ganze Mischpoke in die Schranken weisen, würde nicht auf Schmusekurs mit diesen ganzen Verbrecherbande Lateinamerikas gehen, der schmust mit Maradona und dieser Kirchner, wann steht der Vatikan endlich auf und schmeisst diesen Tangotänzer raus?

    • 2.1
      der Reisende

      Gute Idee diese Schwuchtel von Papst rausschmeißen aber das ist leider in diesem Club der ach so Heiligen nicht möglich und das wir diesen Suppenkasper als Papst haben ist ja unser ach so tolle Ranzinger schuld dieser konnte ja nicht seine Amtszeit mit Anstand beenden.

      • 2.1.1
        LaLuna

        vielleicht hatte ratzinger aber auch zu viel anstand, um dieses verlogene spiel der kirche länger mit zu machen und hat deshalb vorzeitig das handtuch geworfen…
        auch glaube ich nicht, das mit ratzinger als papst die situation in VE eine andere oder besser wäre…

  3. 3
    LaLuna

    vielleicht hatte ratzinger aber auch zu viel anstand, um dieses verlogene spiel der kirche länger mit zu machen und hat deshalb vorzeitig das handtuch geworfen…
    auch glaube ich nicht, das mit ratzinger als papst die situation in VE eine andere oder besser wäre…

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