Venezuela: Sinkende Ölpreise kein Problem für Maduro

Datum: 16. Oktober 2014
Uhrzeit: 05:44 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Trotz der Kriege im Nahen Osten und der Ukraine sinkt der Ölpreis seit Monaten. Am Donnerstag (16.) wurde der Abwärtstrend fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete im frühen Handel 82,91 US-Dollar – 87 Cent weniger als am Mittwoch. Venezuelas Präsident Maduro gab am Mittwoch (15.) während einer im staatlichen Radio und TV übertragenen Rede bekannt, dass der Ölpreis „auch wieder steigen“ werde.

Gleichzeitig will er glauben machen, „dass der Rückgang der Preise für ein Barrel Öl auf den internationalen Märkten keinen Einfluss auf die Wirtschaft und soziale Investitionen des Landes habe“.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Herbert Merkelbach

    Natürlich wird ein niedriger Ölpreis die Wirtschaft Venezuelas negativ beeinflussen. Wie gesagt, was soll ein Ignorant wie Maduro auch von sich geben, wenn er keine Ahnung von Nationalökonomie hat.
    Zirka 90% der venezolanischen Deviseneinkünfte sind in US$. Man muss kein Rechengenie sein um den täglichen Verlust an Einnahmen auszurechnen.
    Ich gehe aber davon aus, dass Maduro dies nicht ausrechnen kann. Sein Intellekt ist dazu nicht imstande.

  2. 2
    babunda

    vene hatte jahrelang sehr gute einnahmen und hat das geld verschleudert an seine bruderstaaten und durch die selbstbedienung der roten paviane. das rächt sich nun vene geht durch ein tal der tränen, überall nur noch schulden, es wird ein bürgerkrieg kommen.

  3. 3
    VE-GE

    Buergerkrieg ? Na dass will ich mal nicht hoffen. Zwischenzeitlich gibt es sehr viele Chavistas die genug von Maduro haben…..und nur noch ein kleiner Teil haelt zu ihm und auch nur weill die Bezahlung stimmt. Wenn der Oelpreis weiter sinkt oder ueber laengere Zeit so niedrig bleibt kommt es zum Bankrott da die Zahlungen aussbleiben, national und international!

  4. 4
    VE-GE

    Guter Artikel: Kalter Krieg ums Oel:
    https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/kalter-krieg-ums-%C3%B6l-115300410.html

  5. 5
    Martin Bauer

    >>Gleichzeitig will er glauben machen, “dass der Rückgang der Preise für ein Barrel Öl auf den internationalen Märkten keinen Einfluss auf die Wirtschaft und soziale Investitionen des Landes habe”.<<
    Da hat er absolute Recht, denn von den Öleinnahmen haben seit rund 12 Jahren Volk und Wirtschaft Venezuelas überhaupt nichts. Der Ölpreis wirkt sich einzig und allein auf die Anzahl der von der PSUV-Bande geraubten Milliarden aus.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!