4.000 Euro Geldstrafe für „Räucherstäbchenpulver“ aus Peru

Datum: 20. Oktober 2014
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ressorts: Panorama, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Teuer zu stehen kam einem 50-jährigen Mann aus dem östlichen Landkreis Rosenheim der Inhalt eines 32,6 Gramm schweren Päckchens, das er sich aus Peru schicken ließ und von seiner Mutter beim Zollamt Reischenhart abholen lassen wollte. Angeblich handelte es sich um ein Räucherpulver gegen Kopfschmerzen, das ähnlich einer Duftöllampe verwendet werden sollte. Mit dieser Aussage gab sich der Zöllner allerdings nicht zufrieden. Er führte einen Rauschgiftschnelltest durch, der ein positives Ergebnis anzeigte.

Die Zollfahnder in München übernahmen daraufhin die weiteren Ermittlungen. Chemische Untersuchungen des beschlagnahmten Pulvers ergaben schließlich, dass die Substanz mit der Aufschrift Räucherstäbchenpulver Mescalin, einen psychoaktiven Stoff, der aus Kakteen gewonnen wird, enthielt. Weil Mescalin nach dem Betäubungsmittelgesetz als Rauschgift einzustufen ist, verurteilte das Amtsgericht Rosenheim den Mann zu einer Geldstrafe von 4.000 Euro.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!