US-Wissenschaftler zu Besuch auf Kuba erwartet

Korallenriff

Datum: 25. Oktober 2009
Uhrzeit: 14:24 Uhr
Ressorts: Kuba, Natur & Umwelt
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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KorallenriffDer US-Environmental Defense Fund (Umweltverteidigungsfonds) wird ein Experten-Team auf die Karibikinsel entsenden, um mit kubanischen Wissenschaftlern Fragen hinsichtlich der Überfischung der Küstengewässer, sowie den Schutz der Korallenriffe zu erörtern. Dieser Besuch gilt als weiterer Beweis des sich anbahnenden Tauwetters zwischen den USA und dem kommunistischen Karibikstaat.

Wissenschaftler und Mitarbeiter von Umweltorganisationen aus den Vereinigten Staaten werden mit kubanischen Experten eine Reihe von Gesprächen über die zukünftige Zusammenarbeit beider Länder führen. Der Schutz der Meeresgewässer und der marinen Ressourcen hat dabei oberste Priorität.

„Die Vereinigten Staaten und Kuba haben viele ökologische Ressourcen, aber beide Länder verwalten sie unterschiedlich. Die Entwicklung der Küstenregion, sowie die Öl-und Gasförderung auf Kuba, kann Auswirkungen sowohl in den USA, wie auch auf Kuba haben. Je früher wir zusammen arbeiten, die Ressourcen gemeinsam verwalten,  Lösungen für gemeinsame Probleme finden, desto eher werden wir  Vorteile für die Menschen, für die Umwelt und der Wirtschaft in beiden Ländern erzielen“, teilte Daniel Whittle, Direktor des Kuba-Programmes, mit.

Die EDF hat die Obama-Regierung aufgefordert, Maßnahmen einzuleiten, die dem wissenschaftlichen Austausch zwischen den USA und Kuba dienlich sind. Vor einem Monat erteilte das US-Außenministerium Einreise-Visa für vier kubanische Umwelt Beamte, um an wissenschaftlichen Sitzungen in Washington, DC, und Sarasota, Florida teilzunehmen.  Dies waren die ersten Treffen  ihrer Art seit mehreren Jahren.

Diese Sitzungen sind ein hoffnungsvolles Zeichen, dass in Zukunft zwischen beiden Ländern eine größere Zusammenarbeit im Bereich Umwelt stattfindet.

„Es ist  ein wichtiger erster Schritt um unsere gemeinsamen marinen Ressourcen zu verwalten. Wir haben viel von einander zu lernen“,  erklärte Dr. Doug Rader, Wissenschaftler der EDF.

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