Ebola in Afrika: Helfer aus Kuba stirbt an Malaria

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Insgesamt sind bereits mehr als 4.500 Menschen an Ebola gestorben (Foto: Minustah)
Datum: 27. Oktober 2014
Uhrzeit: 11:59 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Regierung auf Kuba hat in den letzten Tagen rund 250 Ärzte und medizinische Helfer nach Guinea geschickt. Dort sollen sie die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation WHO bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie unterstützen. Einer der kubanischen Helfer ist am Sonntag (26.) an Malaria gestorben.

„Der 60-Jährige Jorge Juan Guerra Rodríguez starb am Sonntag, 26. Oktober, an den Folgen zerebraler Malaria mit einhergehenden Komplikationen“, lautete die in der Parteizeitung „Granma“ veröffentlichte Meldung. Demnach wurden zwei Tests zur Diagnose von Ebola durchgeführt, die alle negativ waren.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Wirklich eine Heldentat der von allen Seiten hochgelobten kubanischen Ärzte. Untersuchen ihren Kameraden so lange nur auf Ebola, bis ihn die Malaria dahinrafft. Glauben die wirklich, die „normalen“ Tropenkrankheiten würden alle Pause machen, bis die Ebola-Epidemie vorbei ist? Gerade das Malaria Virus ist einer der erfolgreichsten Menschenkiller überhaupt, mit sehr viel mehr Todesopfern als all Kriegen zusammen genommen.

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