Brasilien: 789 einheimische Chikungunyafieber-Fälle

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In der Karibik und Teilen Lateinamerikas grassiert das von Stechmücken verbreitete Virus (Foto: Minustah)
Datum: 30. Oktober 2014
Uhrzeit: 11:38 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das brasilianische Gesundheitsministerium hat am Mittwochabend (29.) Ortszeit die Zahl der einheimische Chikungunyafieber-Fälle auf 789 angehoben. Dies ist ein Anstieg zum letzten offiziellen Bulletin (15. Oktober) von 299. Das Ministerium gab ebenfalls bekannt, dass sich 39 Personen bei Reisen in die Dominikanische Republik, Haiti, Venezuela, Guyana und einigen karibischen Inseln infiziert hatten.

Von den 39 „importierten“ Fällen traten 17 im Bundesstaat São Paulo auf, der Rest in zwölf namentlich nicht genannten Bundesstaaten. Ein Großteil der autochthonen Fälle ist auf die Bundesstaaten Bahia (Nordosten) mit 458 Patienten und Amapá (330 Patienten) verteilt. Amapá liegt an der nördlichen Atlantikküste und grenzt im Norden an Französisch-Guyana und Suriname, im Westen und Süden an den brasilianischen Bundesstaat Pará.

In der Karibik und Teilen Lateinamerikas grassiert ein von Stechmücken verbreitete Virus und verursacht bei den Infizierten so extrem starke Gliederschmerzen, dass sie sich nicht mehr auf den Beinen halten können. Gegen Chikungunya-Viren helfen keine Medikamente, es gibt auch noch keine Impfung. Die Behandlung ist deshalb symptomatisch, das heißt auf eine Linderung der Beschwerden (Fieber, Schmerzen) ausgerichtet.

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