Guyana – Venezuela: Frachter aus Guinea darf nicht andocken

Ebola

VSL Resounders darf den Orinoco nicht hinauffahren (Foto: Handout/Internet)
Datum: 04. November 2014
Uhrzeit: 07:58 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Behörden von Guyana haben einem aus Guinea (Conakry) kommenden und unter der Flagge von Liberia fahrenden Frachter das Andocken verweigert. Grund für diese Maßnahme ist ein am 18. Oktober verhängtes Verbot für die Einreise von Ausländern aus den drei hauptsächlich von der Ebola-Seuche betroffen westafrikanischen Ländern (Liberia, Guinea und Sierra Leone). Zuvor hatte das Schiff am Wochenende in Puerto Ordaz, im venezolanischen Bundesstaat Bolívar, seine als „Landmaschinen“ deklarierte Ladung gelöscht.

„Wir haben ganz klare Richtlinien und unsere Überwachung der Häfen und Flughäfen ist streng. Auf der VSL Resounders befinden sich 20 Personen, die aus einer Ebola gefährdeten Region kommen. Wir müssen ausschließen, dass jemand mit dem Virus infiziert ist und unsere Bevölkerung gefährdet. Der Frachter darf 21 Tage (Inkubationszeit) lang den Orinoco nicht hinauffahren“, erklärte Manuel Maurera, Leiter der Gesundheitsbehörde in Guyana.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Wenn sich diese Massnahme rein auf die suspekten Besatzungsmitglieder bezieht, so mag man dafür noch Verständnis aufbringen. Falls jedoch alle Schiffe unter liberianischer Flagge betroffen sind, dann viel Spass, Weltwirtschaft. Liberia hat die mit Abstand grösste Handelsflotte der Welt, von der wohl die meisten Schiffe niemals ihren juristischen und fiskalischen Heimathafen, Monrovia, angelaufen haben dürften.

    • 1.1
      VE-GE

      Also ich glaube jetzt nicht das dass was mit *unter liberianischen Flagge* zu tun hat sondern einfach die vorsichtsmassnahme ist da das Schiff aus Conakry gekommen ist! Wir stellen auch gerade unsere FOB -Base deals auf CIF um da keiner nach Guinea gehen will, was man ja auch vertstehn kann !

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