Größte Freiheit der Meinungsäußerung in Uruguay, Costa Rica und Chile

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Venezuelas Regierung unterdrückt die Meinungsfreiheit und verletzt die Menschenrechte (Foto: Archiv)
Datum: 04. November 2014
Uhrzeit: 12:06 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
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Uruguay, Costa Rica und Chile sind die lateinamerikanischen Länder mit der größten Freiheit der Meinungsäußerung. Dies gab Claudio Paolillo, Präsident der Kommission für Meinungsfreiheit der Interamerikanischen Presse-Vereinigung (IAPA), am Dienstag bekannt. Nach seinen Worten haben Venezuela und Ecuador die perfektesten Gesetze in ganz Lateinamerika erlassen, um die Freiheit der Presse einzuschränken. „Kuba ist außer Konkurrenz, die haben in ihrer Verfassung bereits die Meinungsfreiheit verboten“, witzelte Paolillo. Er bestätigte die Tatsache, dass das linksgerichtete venezolanische Regime den unabhängigen/privaten Printmedien weiterhin keine unzureichenden Devisen für den Kauf von Zeitungspapier zuweist.

Vor dem Hintergrund der Inflationsspirale und der anhaltenden Rohstoffknappheit versucht die venezolanische Regierung die Wirtschaftskrise im erdölreichsten Land zu verniedlichen. Präsident Maduro überzieht das Land mit einer Welle sozialistischen Populismus und führt einen Kampf gegen einen imaginären Wirtschaftskrieg. Tatsächlich steht das Land am Abgrund und wird zunehmend isoliert.

Maduro, der den Karibik-Kommunismus seines Vorgängers nahtlos fortsetzt, hat wie alle linksgerichteten Regierungen in Lateinamerika seine liebe Mühe mit der Meinungs- und Pressefreiheit. Der unter massivem Popularitätsverlust leidende Ex-Busfahrer würde am liebsten alle privaten Medien im Land verbieten und der Bevölkerung des südamerikanischen Landes weiterhin eine Traumwelt vorgaukeln.

Da Caracas die Meinungsfreiheit stark eingeschränkt hat, suchen immer mehr Menschen nach Alternativen im Internet und teilen ihre Informationen mit anderen Nutzern. Wie im Bruderstaat Kuba ist das venezolanische Internet langsam und teuer. Die Gründe dafür dürften wie auf der Kommunisteninsel auf der Hand liegen. Das erdölreichste Land liegt mit 1,5 Megabyte pro Sekunde auf Platz 120 der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit und damit hinter Ländern wie den USA, Kanada, Mexiko, Ecuador, Chile, Kolumbien und Brasilien.

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