Peru: Weitere 40 tote Seelöwen in Piura entdeckt

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In den letzten Wochen wurden bereits 187 verendete Seelöwen angeschwemmt (Foto: GoV)
Datum: 10. November 2014
Uhrzeit: 15:34 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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An der peruanischen Pazifikküste sind in den letzten Wochen 187 verendete Seelöwen, 4 Delphine, 4 Meeresschildkröten und über 50 Pelikane angetrieben worden. Der Sonderstaatsanwalt für Umweltangelegenheiten in Piura, die nationale Forstbehörde (SERFOR) und das Meeresinstitut “Instituto del Mar del Peru” (IMARPE) haben damit begonnen, die Ursachen für das Massensterben zu ermitteln. Am Sonntag (9.) entdeckte eine Gruppe von Surfern 40 tote Seelöwen an den Stränden von El Faro und Punta Balcones (Distrikt La Brea-Negritos, Provinz Talara – Piura).

In der Gegend von Chimbote und Sechura ist die Fischerei der größte Wirtschaftszweig, mehr als 75 Prozent der Fischindustrie Perus ist dort beheimatet. Die Feindseligkeit der Fischer gegenüber Seelöwen und Delphinen ist bekannt. Die Meeressäuger zerstören des öfteren die Netze der den Fischfang ausübenden Männer. Bereits im vergangenen Jahr wurden viele der Tiere vergiftet.

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