Kolumbien setzt Visa für „Mercosur-Migranten“ aus Venezuela aus

mercosur

In den vergangenen fünf Jahren erhielten 15.629 Venezolaner ein Visum von Bogotá (Foto: Handout/Internet)
Datum: 11. November 2014
Uhrzeit: 10:14 Uhr
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Autor: Redaktion
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Kolumbien hat vorübergehend die Erteilung der Mercosur-Visa für venezolanischen Bürger ausgesetzt. Die Regierung von Juan Manuel Santos traf diese Entscheidung am Montag (10.), weil Caracas im Gegenzug das Übereinkommen für die Gewährung von Visa für Kolumbianer nicht einhält. Der Mercosur konstituiert sich durch Unterzeichnung des Vertrages von Asunción vom 26. März 1991 durch die Mitgliedstaaten Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela.

Eine Reihe von Maßnahmen, wie das Abkommen zur Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit von 2002, haben die Situation der „Mercosur-Migranten“ verbessert. Das Abkommen wurde auch von Chile und Bolivien unterzeichnet. Es orientiert sich am Schengen-Abkommen der EU und garantiert Mercosur-Bürgern, gebürtigen Chilenen und Bolivianern die automatische Visavergabe und die freie Wohnort- und Arbeitsplatzwahl. In den vergangenen fünf Jahren erhielten 15.629 Venezolaner ein Visum von Bogotá.

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