Zunahme der Hisbollah-Aktivitäten in Südamerika

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Treffen mit leitenden Beamten aus den verschiedenen Sicherheitsbereichen gefordert (Foto: Internet)
Datum: 15. November 2014
Uhrzeit: 09:04 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das Simon Wiesenthal Center hat sich über die Zunahme der Aktivitäten der Terrorgruppe Hisbollah in Südamerika besorgt gezeigt und die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) alarmiert. In einen Brief an den Generalsekretär des regionalen Blocks, Ernesto Samper Pizano, wies die jüdische Organisation auf die Bedrohung der regionalen Sicherheit hin. Gleichzeitig machte das Zentrum auf die „Existenz von schlafenden Zellen in neun Ländern: Brasilien, Chile, Kolumbien, Guyana, Paraguay, Surinam, Trinidad und Tobago, Uruguay und in Argentinien“ aufmerksam.

Das Simon Wiesenthal Center ist eine jüdische, politisch tätige Internationale Nichtregierungsorganisation mit Hauptsitz in Los Angeles und weiteren Standorte in New York, Miami, Jerusalem, Paris und Buenos Aires. Es wurde 1977 gegründet und ist nach Simon Wiesenthal benannt; es setzt sich hauptsächlich mit der Thematik des Holocausts auseinander. Simon Wiesenthal war dabei nur als Namensgeber, aber weder an der Gründung noch der Leitung des Centers beteiligt.

„Wir fordern die UNASUR (Mitgliedstaaten des Blocks: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Guyana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Suriname, Uruguay und Venezuela) dazu auf, ein Treffen mit leitenden Beamten aus den verschiedenen Sicherheitsbereichen einzuberufen – mit der Beteiligung der Zivilgesellschaft. Die Politik in dieser Region muss koordiniert werden – Südamerika sieht sich zunehmend mit terroristischen Aktivitäten konfrontiert“, lautete die Forderung des Zentrums.

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