Mutmaßliche Indoktrination durch Venezuela: Brasiliens Staatsanwaltschaft fordert Erklärung

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Propaganda dient zum Machterhalt des linksgerichteten Regimes (Foto: AVN)
Datum: 18. November 2014
Uhrzeit: 10:09 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die brasilianische Regierung hat im Jahr 2011 offenbar 26 Kinder und Jugendliche nach Venezuela entsandt. Während einer Ausbildung bei der Propaganda-Behörde „Brigadas de Comunicación Popular“ wurde demnach versucht, ihnen die Errungenschaften der „bolivarischen Revolution“ zu vermitteln. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft (Ministério Publico Federal/MPF)) forderte von der Regierung eine Erklärung über Sinn und Zweck des Aufenthaltes.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft, unter Berufung auf venezolanische Regierungsdokumente, nahmen die minderjährigen Teilnehmer im venezolanischen Bundesstaat Sucre an einer Schulung teil, um in die Bolivarische Revolution eingewiesen zu werden. Laut Staatsanwalt Ailton Benedito de Souza könnte die Entsendung der Kinder eine Verletzung ihrer Menschenrechte (Zwangsschulung) darstellen. Die Staatsanwaltschaft hat der brasilianischen Regierung einen Zeitraum von zehn Tagen eingeräumt, einen detaillierten Bericht über Zweck (mutmaßliche Indoktrination) und Bedingungen während des Aufenthaltes der brasilianischen Kinder in Venezuela vorzulegen.

Den Stein ins Rollen brachte offenbar die Festnahme einer Hausangestellten von Elías Jaua, venezolanischer Minister für die Kommunen und Soziale Bewegungen. Diese war am Freitag (24. Oktober) auf dem Internationalen Flughafen von São Paulo-Guarulhos (Aeroporto Internacional de São Paulo/Guarulhos) festgenommen und für drei Tage in ein Frauengefängnis überführt worden.

Yaneth Anza kam mit einem Flugzeug der staatlichen Ölgesellschaft Petróleos de Venezuela (PDVSA) aus Caracas. Mit an Bord waren Jaua, seine Schwiegermutter und weitere Angehörige der Familie. Da sie keine diplomatische Immunität besaß, musste das Kindermädchen die üblichen Einreisekontrollen über sich ergehen lassen. Dabei wurde ein Koffer beschlagnahmt, in dem sie einen Revolver Kaliber 38 mit der dazugehörigen Munition trug. Bei der Befragung teilte sie mit, dass die Waffe dem Minister gehöre. Gleichzeitig wurden Dokumente sichergestellt, die auf die Machenschaften des linksgerichteten Regimes hinwiesen.

Während seines offiziell nicht angekündigten Aufenthaltes in Brasilien soll Jaua Kooperationsvereinbarungen mit der Landlosenbewegung (MST) unterzeichnet haben, was die Opposition als Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Staates bezeichnete.

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  1. 1
    VE-GE

    Da sieht man es doch wieder…nicht mal vor ausslandischen Kindern wird halt gemacht! Dieses rote Pack muss weg !

    • 1.1
      Martin Bauer

      Zwangsschulung ist doch überall Standard, wo Linke an der Macht sind! Wehe, wenn Die Linke eines Tages irgendwo Lehrpläne gestalten darf! Dann müssen deutsche und türkische Kinder gemeinsam Bilderbücher mit den Gesichtern von Stalin und Gysi, Ché Guevare und Wagenknecht ausmalen…

      • 1.1.1
        Caramba

        Meine Kinder sicher nicht, nur über meine Leiche…….
        Toleranz ist ok, aber bei meinen Kids hört der Spass auf.

      • 1.1.2
        Martin Bauer

        Ja, so seh ich das auch. Bereits vor Jahren habe ich der Schulleitung des Colleges, das damals unsere Kinder besuchten, versichert, dass ich jeden kubanischen oder chavistischen „Politlehrer“, der ggf. auf die Schüler losgelassen würde, so lange mit dem Baseballschläger behandle, bis er die Lust verliert und sich eine andere Beschäftigung sucht. Andere Eltern äusserten sich ähnlich, wenn auch diplomatischer. Und so kam denn auch niemals einer.

  2. 2
    VE-GE

    So aehnlich habe ich mich in der Schule auch ausgedrueckt wo meine kids in die Schule gehen. Dort waren dann auch viele Eltern auf meiner seite!

  3. 3
    Herbert Merkelbach

    Auf die Erklärung der venezolanischen Behörden oder auch auf die von Sr. Jaua freue ich mich gewaltig. Ich bin gespannt, wie weit VE die Hosen herunter lässt.

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