Quallenplage in Brasilien: 350 Personen Opfer der „Portugiesischen Galeere“

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350 Personen kamen mit der "Portugiesischen Galeere" in Kontakt (Foto: Biaman Prado / O Estado)
Datum: 18. November 2014
Uhrzeit: 11:34 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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An der Küste der brasilianischen Stadt São Luís (Hauptstadt des Bundesstaates Maranhão) ist es am Wochenende zu einer Quallenplage gekommen. Mindestens 350 Menschen kamen mit den Tentakeln der „Portugiesischen Galeere“ (Physalia physalis) in Berührung, einige der Opfer wurden in ernstem Zustand in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Das Gift der Tiere kann kleinere Fische und andere Beutetiere töten. Bei Menschen verursacht die Nesselung starke Schmerzen. Auf der Haut hinterlässt der Kontakt mit den Tentakeln rote Quaddeln, die an einen Peitschenhieb erinnern. Die Quaddeln verschwinden erst nach zwei oder drei Tagen, der Schmerz lässt nach rund einer Stunde nach.

Rettungsschwimmer Marco Vínicius berichtet, dass am Samstag (15.) mindestens 15 Busse mit Sonnenanbetern den Strand „Olho d´Água“ besuchten. Nichts von der Gefahr ahnend stützten sich die Menschen in die Fluten und kamen mit den Tentakeln der Tiere in Berührung. „Kinder waren die häufigsten Opfer, bei vielen war die Brust oder der Rücken verbrannt. Mindestens zwei Menschen mussten mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden – einer fiel fast in Ohnmacht“, so Vínicius.

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