„Globaler Terrorismusindex 2013“ listet 14 Länder Lateinamerikas

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Terrorismus breitet sich dramatisch aus - je dunkler die Farbe desto höher die Terrorgefahr (Grafik: visionofhumanity)
Datum: 18. November 2014
Uhrzeit: 15:39 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Zahl der Opfer von Anschlägen ist im Jahr 2013 weltweit drastisch angestiegen. Dies geht aus dem Globalen Terrorismus-Index (GTI) des australisch-amerikanischen Instituts für Wirtschaft und Frieden (IEP) hervor. Demnach kamen 18.000 Menschen bei Attentaten zu Tode, so viele wie nie zuvor. Der Terrorismus-Index führt 14 Länder Lateinamerikas auf, in denen ein terroristischer Anschlag möglich erscheint.

Die Liste für die Gefahr erhöhter terroristischer Aktivitäten in der Region führt Kolumbien an, mit einem Risikoindex von 6,24 (auf einer Liste von 10 möglichen Punkten. Dahinter folgen Mexiko (4,66), Paraguay (3,63), Peru (2,96), Guatemala (2,61), Chile (2,59). Honduras (2,38), Argentinien (1,73), Brasilien (1,72), Trinidad und Tobago (1,54), Ecuador (1,18), Venezuela (0,54), Dominikanische Republik (0,47), Bolivien (0,24) und Panama (0,04). In den Ländern Costa Rica, Kuba, El Salvador, Haiti, Jamaika, Nicaragua und Uruguay liegt das Risiko für einen Terroranschlag bei Null.

Der GTI verwendet vier Indikatoren, um die Auswirkungen des Terrorismus zu messen: die Zahl der Terroranschläge, die Zahl der Todesfälle, die Zahl der Opfer und die Höhe der Sachschäden. Diese Indikatoren werden verwendet, um einen gewichteten Fünfjahresdurchschnitt für jedes der bewerteten Länder zu erstellen. Der Index analysiert die Auswirkungen des Terrorismus in 162 Ländern und identifiziert die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren, die mit ihm verbunden sind.

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  1. 1
    Martin Bauer

    Endlich mal eine Statistik, in der Venezuela glänzen kann! Klar, dass man in Ländern, die Terrororganisationen Zuflucht und Unterstützung bieten, selber vor terroristischen Anschlägen relativ sicher ist, was nicht heissen muss, dass man dort auch sicherer lebt. Nur gehören deren Regierungen als erste geköpft, noch vor den Anführern der Terrorosten.

  2. 2
    Ort Harald

    Hier gehört vielleicht aber auch noch dazugefügt,
    dass in Ländern wie Peru und Kolumbien
    die Polizei doch erheblich effektiver arbeitet als in Mexiko und in Honduras,
    wie jetzt das Beispiel Orellana zeigt
    und dass auch Hisbollah-Rückzugsgebiete ausfindig gemacht und ausgehoben werden.
    http://latina-press.com/news/189051-peru-festgenommener-libanese-ist-mitglied-der-terrororganisation-hisbollah/

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