USA wollen mit Fracking Venezuela, Russland und dem Iran schaden

madburo

Präsident Maduro bei seiner Ansprache aus dem Miraflores (Foto: Gob)
Datum: 20. November 2014
Uhrzeit: 10:37 Uhr
Leserecho: 14 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Ölpreis für die US-Sorte West Texas Intermediate ist am Donnerstag (20.) unter die Marke von 75 Dollar gefallen. Der Preis für ein Barrel venezolanisches Rohöl nähert sich unaufhaltsam dem Tiefpreis vom 1. Oktober 2010 (69,61 US-Dollar). Gestiegene Ölvorräte in den USA belasteten den Preis, Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wird zusehends nervöser. Am Mittwoch bezichtigte der Ex-Busfahrer erneut die USA, geopolitische Interessen zu wahren und mit der Förder-Methode Fracking Länder wie Venezuela, Russland und den Iran schwächen zu wollen.

„Diese Technik erlaubt es den USA, den Markt zu überschwemmen. Die fallenden Preise schwächen Russland – die USA verfolgen damit ein geopolitisches Ziel. Durch den Rückgang der Ölpreise sind 35 Prozent der Deviseneinnahmen aller Ölländer gesunken. Hinsichtlich unserer Strategie beim Ministertreffen der OPEC in Wien in den kommenden Tagen hat Außenminister Rafael Ramírez bei seinem Besuch in Moskau eine direkte Botschaft von mir an Präsident Putin übergeben und diese wurde positiv beantwortet“, so Maduro in einer im TV übertragenen Rede aus dem Präsidentenpalast. Er bekräftigte, dass seine Regierung für einen „fairen“ Preis für ein Barrel Öl von rund 100 US-Dollar kämpfen werde.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    hombre

    schön…das „linke“ Modell wird mit Sonnenenergie und Wind endgültig tot sein…

  2. 2
    Gast.

    Des Kaisers neue Kleider… Du Super-Depp.Allerdings hat sein Vorgänger schon alles verjubelt
    und für den Rest neue Waffen gekauft.Das Öl hat den Venezolanern gehört nicht Euch Malandros,
    Bis sie das begriffen haben ist eh alles den Bach runter.

    • 2.1
      babunda

      sie haben keine neue waffen gekauft, sondern alte techn. überholte von den russen. die meißten sind jetzt schon nicht mehr funktionsfähig. was geblieben ist milliardenzahlungen an die russen.

  3. 3
    Caramba

    Es IST schon alles den Bach runter.
    Das Öl der nächsten paar Jahre ist längst verkauft und bezahlt (45Mrd $ v d Chinos), und der Anteil der roten Bande liegt längst in Miami, Curacao, Antigua und sonstwo, und bis das Öl wieder „dem Volk“ gehört (dem es in Vzla noch nie gehört hat), ist es als Rohstoff längst nicht mehr so wichtig wie heute – wir hier brauchen jedes Jahr weniger statt mehr, wenn zur Energiewende endlich auch die Elektro-Auto-Verordnung kommt, kaufen wir kein Öl mehr – ausser um Kunststoffe und chemische Produkte herzustellen.
    Was Vzla bei einem Ölpreis von 20 oder 30$ wohl macht?
    JETZT wäre es Zeit, Alternativen aufzubauen…….aber das ist den roten Idioten völlig egal. DIE haben die Alternativen ($$) für sich und ihre Brut bereits…..

  4. 4
    Amiguita

    Witzig finde ich auch, dass Maduro den Ländern den „fairen Preis“ von $ 100,00 vorschreiben will. Von Angebot und Nachfrage hat er halt noch nie was gehört, der Ärmste.
    Wenn wir in Europa immer weniger Öl konsummieren werden, wird er uns auch vorwerfen dass wir das nur wegen ihm und Putin machen.
    H. Putin wird ihm auch nicht helfen können.
    Schickt ihn endlich ins Paradies (Kuba) mit samt seinen Rothemden!

  5. 5
    paulo

    viele worte kurzer sinn: VENEZUELA KONNTE UND KANN NOCH IMMER NICHT MIT DEM GELD AUSKOMMEN; DAS DURCH OELEXPOERT IN DIE STAATSKASSE FLIESST: ZUDEM WERDEN VIEL ZUVIELE GELDER VERSCHLEUDERT UND GESTOHLEN ODER SCHLICHT IN DEN SAND GESETZT:
    man bedenke nur mal, vor 15 jahren lag der oelpreis bei unter 20 Dollar, aber mangel in der Versorgung wie wir es von den Kommunisten kennen gab es dazumal fast nie, heute ist das zur Gewohnheit geworden. obwohl die Förderquote bei über 3,2 mio. Barrel p.day liegen würde, sind diese roten nicht mal in der lage wenigstens regelmässig 2,3 mio. brl/day zu fürdern.
    und wieder einmal sind alle andern schuld,, nur nicht jene, welche den karren in den dreck gefahren haben. und wenn der oelpreis bei 200 Dollar liegen würde, hätten die chavistas auch kein Geld in der tasche, weil schlicht und einfach zuviel Geld, das der Staat einnimmt, auf wundersame weise sich in nicht auflöst und niemand weis etwas darüber.

  6. 6
    babunda

    bei dem überangebot am weltmarkt wird der ölpreis kaum noch einmal die 100$ erreichen. ständig werden neue ölquellen entdeckt, die usa wird auch weiterhin den eigenbedarf decken. nach neuester sicht braucht man bald auch für kunststoffe kein Öl mehr, die autos werden immer sparsamer, durch die windkraft und solar verbrauchen die länder immer weniger diesen rohstoff. venezuela hat seine industrie verstaatlicht und kaputt gemacht. sie werden sich nie mehr erholen, der staatsbankrott ist nicht mehr aufzuhalten.

    • 6.1
      fideldödeldumm

      Ja, die Auswirkungen dieser roten Regierung werden für Jahrzehnte schrecklich sein. Da es wirtschaftlich keinen Alternativplan gibt, können sich die Venezolaner auf ganz harte Zeiten einstellen, und dies mindestens für zwei Generationen.

  7. 7
    VE-GE

    Des Land USA hat das Recht das zu tun was es fuer richtig haelt oder gut ist fuer sein eigenes Volk. Also wenn die nach Oel suchen und duch Fracking Oel bekommen kann das niemand verbieten und schon zwei mal nicht das Rote Pack aus Venezuela. Ich hoffe das der Oelpreis um die $70 oder weniger bleibt dann geht es den roten an den Kragen.

  8. 8
    Manuel Ritter

    Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Landes. Die USA können Scheixxe fördern—-selbst dann würde es dem linken Pack in Venezuela und den Kommunisten in Moskau einen Dreck angehen. Hoffentlich fällt der schwarze Saft auf 60 Dollar. Die Brut muss ausgetrocknet werden.

  9. 9
    alexandro

    Und diese wurde positiv beantwortet(maduros Botschaft). Warscheinlich Schickt im Putin einen schwarzen Russenschnauzer damit Burro mit dem Staatsgeschenk an Hugo eine Hundezucht aufmachen kann, die Ölpreisverluste lassen sich dadurch allerdings schwerlich ausgleichen.

  10. 10
    Martin Bauer

    Wen jemand das Kräftespiel der Märkte kennt, dieses zu seinem eigenen Vorteil und zum Nachteil von Mitbewerbern nutzt, dann greint Maduro und schreit nach Fairness. Was macht er selber denn mit Schwächeren, die seine Kreis stören können? Er lässt sie verhaften, foltern oder umbringen. Mit dem letzten in Venezuela verfügbaren Sprit sollte man ihn und seine Kumpane übergiessen und anzünden. Dann würde bad auch der Ölpreis wieder steigen, zum Wohle des Landes.

  11. Meine Frau und ich wohnten mit unsern Kindern fast 50 Jahre in Venezuela und interessieren uns weiterhin fuer was dort los Ist,Tonny Hulshoff

    • 11.1
      Martin Bauer

      Dann kennen Sie Veneuela zweifellos besse als ich. Aber vermutlich eher die Vergangenheit, denn die Gegenwart…? Wann waren Sie denn das letze Mal hier?

      Zur Zeit wundert man sich über die Veränderungen durch den freien Fall ins uferlose Nichts und Schlimmeres, wenn man nur ein paar Monate weg war. Die Ideen die jene Vollidioten übernacht befallen und am nächsten Morgen als unanfechtbare Entscheidung des Obertrottles Maduro proklamiert werden, sind für jedes denkende Wesern unfassbar und für Land und Volk untragbar. Aber sie sind Realität, fast jeden Tag eine andere Schei…. die das Atmen und Sein auf das Unerträlichste einschränkt. Wenn ich schreibe, es hilft nur massive und konsequente Gewaltanwendung, um diesen Horror zu beenden, dann wünscht niemand mehr als ich, es gäbe friedlichere Alternativen. Aber diese sind leider nur Träumereien von Leuten, die den Kopf in den Sand stecken,

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